ABC der Wirkstoffe
Das steckt in Pflegeprodukten
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München (dpa/tmn) Sorgen, Nöte, Ängste: Frauen mit Brustkrebs haben unzählige Gedanken, die ihnen im Kopf umherschwirren. All das einfach mal zu Papier zu bringen, kann Erleichterung schaffen.
Sich alles von der Seele schreiben - das kann Frauen mit Brustkrebs entlasten. Foto: Tobias Hase (Foto: dpa)
Regelmäßige Notizen können Brustkrebspatientinnen helfen, ihre Erkrankung besser zu bewältigen. Betroffene sollten einfach «herausschreiben», was ihnen in dem Moment auf der Seele lastet und die Gedanken auf das Papier fließen lassen, erläutert der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München. Wichtig sei, sich keinerlei Gedanken über Stil, Lesbarkeit, Schreibfehler oder Ausdruck zu machen. Ungeeignet sei diese Methode daher für Frauen, die Schreiben schon immer als anstrengend empfunden haben.
Bereits 15 bis 30 Minuten reichen dem BVF zufolge schon aus, um sich besser zu fühlen. Auch mehrtägige Schreibpausen seien sinnvoll. Die Methode stamme aus den USA, wo sie in mehreren Studien mit Brustkrebspatientinnen erprobt worden sei. Frauen, die regelmäßig positive und negative Emotionen und Erlebnisse niederschreiben, litten oft weniger unter krebsbedingten Nebenwirkungen und Symptomen und müssten deswegen seltener behandelt werden. Eine umfassende klinische Behandlung lasse sich durch das Tagebuchführen allerdings nicht ersetzen, betont BVF-Präsident Christian Albring.

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