Was stimmt wirklich?
Typische Sport-Mythen aufgeklärt
Bei Krämpfen hilft Magnesium. Wer viel schwitzt muss trinken. Stimmt das? mehr...
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Hannover Regelmäßige Bewegung kann vor Atemweginfektionen im Winter schützen. Allerdings sollte man sich dabei nicht übermäßig verausgaben - denn zu starke Belastung schwächt das Immunsystem und macht es krankheitsanfälliger.
Sport tut auch im Winter gut. Aber man sollte es nicht zu heftig angehen. (Foto: Arno Burgi) (Foto: dpa)
Lesen Sie die Ruhr Nachrichten als eZeitung auf dem iPad 2 - beides zusammen ab 19,99 €/ Monat* im Paket.Bewegung ja, aber nicht zu heftig: Wer sich im Winter beim Sport übermäßig verausgabt, schwächt sein Immunsystem. Folge: Man wird anfälliger für Krankheiten. Um den in der kalten Jahreszeit vermehrt kursierenden Viren trotzen zu können, sei moderate körperliche Aktivität besser, erläutert Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover.
Der Experte rät, zweimal täglich für 20 bis 30 Minuten stramm spazieren zu gehen, um die Abwehrkräfte zu stärken. Neben den Genen spielen auch äußere Faktoren wie Stress, schlechte Ernährung und Schlafmangel eine Rolle dabei, wie anfällig jemand für Infekte ist. Den natürlichen Killerzellen komme die Aufgabe zu, die mit Viren infizierten Zellen zu erkennen und sie abzuwehren, erklärt der Experte. Die Aktivität der Killerzellen werde durch mäßige körperliche Betätigung gefördert. Übermäßige, stressbehaftete Anstrengung bremse sie dagegen aus.
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