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Medienhaus Lensing
10.05.2011 14:07 Uhr
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Wissenswertes zum Wechsel: Jetzt auf Ökostrom umsteigen und Geld sparen

NRW Besser für die Umwelt ist er allemal. Und oft auch für unser Portmonee. Aber worauf muss ich beim Umstieg achten? Wann sich ein Wechsel wirklich lohnt und wie man im Dschungel der Stromtarife den günstigsten findet.Von Anne-Kathrin Neumann

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Schon auf Ökostrom umgestiegen? Es könnte sich lohnen. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für Ihr Portmonee. (Foto: dpa)

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Ist Ökostrom sauberer als normaler Strom?

Wer Ökostrom bezieht, speist seinen Fernseher mit dem gleichen Strom, der auch bei den Nachbarn aus der Buchse kommt, obwohl die vielleicht einen anderen Tarif haben. Dennoch tut man der Umwelt etwas Gutes. „Denn Ökostromkunden nehmen indirekt  Einfluss darauf, wie viel Ökostrom produziert und in die Netze eingespeist wird“, wird auf der Website von Stromtipp.de erklärt.

Was ist Ökostrom überhaupt?
Herkömmlicher Strom wird aus Atomkraft und Kohle erzeugt, Ökostrom in der Regel durch regenerative Energie, er wird also zum Großteil mit Wasserkraft und Windenergie – und von daher umweltschonend - produziert.





„Bildlich gesprochen speisen nämlich alle Stromerzeuger ihren Strom in einen großen See ein, aus dem alle Stromkunden gleichermaßen beliefert werden“, heißt es bei Stiftung Warentest. „In dem See entsteht ein Mix aus Ökostrom und herkömmlichen Strom.“ Und wenn immer mehr Verbraucher auf Ökostrom umsteigen, wird langfristig auch mehr Geld in den Ausbau der alternativen Stromerzeugung investiert. Je mehr Ökostromkraftwerke gebaut werden, desto mehr Ökostrom wird in den See eingeleitet – und desto sauberer wird er“, so Stiftung Warentest.

Was bringt mir Ökostrom? Ist er wirklich billiger?

Laut Stiftung Warentest ist Ökostrom in vielen Regionen Deutschlands schon günstiger als konventioneller Strom. Allerdings würden viele Kunden noch immer im Grundversorgungstarif des örtlichen Anbieters feststecken, und das ist nach Ansicht der Experten der teuerste Tarif überhaupt. Also lohnt sich ein Vergleich der Stromanbieter.

Wie finde ich einen günstigen Ökostromanbieter?

Zunächst einmal lohnt sich ein Preisvergleich. Werfen Sie einen Blick auf die letzte Stromabrechnung, dort steht Ihr Jahresverbrauch. Im Internet gibt es zahlreiche Strompreisrechner. Dort müssen Sie einfach nur Postleitzahl und Verbrauch eingeben, schon bekommen Sie eine Übersicht der Stromanbieter in Ihrer Umgebung - mit Preisen und Details.

Laut Stiftung Warentest sind das die besten Vergleichsrechner:
Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat den Test gemacht und Ökostromtarife in ganz Deutschland unter die Lupe genommen. Das sind die TopTen der billigsten Tarife:

Worauf muss ich beim Wechsel achten?

Wenn Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, dann fordern Sie einfach einen Vertrag an. Die Verbraucherzentrale gibt einige wichtige Hinweise. Darauf sollte man unbedingt bei einem Wechsel und Vertragsabschluss achten:
  • Vergleichen Sie die Bruttopreise der Anbieter.
  • Beachten Sie auch die Herkunft und Zusammensetzung des Stromprodukts. Denn nur weil „öko“ draufsteht, ist nicht auch öko drin: Zertifizierten Ökostrom erkennt man an den Gütesiegeln „ok-Power“ oder „GrünerStromLabel“.
  • Laut Stiftung Warentest sollte der Vertrag keine längere Erstlaufzeit als ein Jahr haben und danach eine möglichst kurze Kündigungsfrist, etwa einen Monat zum Ende des nächsten Kalendermonats.
  • Finger weg von Vorauszahlungen und Strompaketen.
  • Standardgemäß bezahlt man dann per Einzugsermächtigung für die monatliche Abschlagszahlungen.
Was ist, wenn mein Stromanbieter plötzlich pleite ist?

Es kann immer mal passieren, dass ein Stromanbieter plötzlich vom Markt verschwindet oder Konkurs geht. Laut Stiftung Warentest birgt das aber für die Kunden keine Risiken. Man wird dann einfach vorübergehend zu dem Grundpreis vom örtlichen Anbieter versorgt und kann sich natürlich nach einem neuen Anbieter umschauen.


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