Tierisches Verhalten
Wie Haustiere ihre Gefühle ausdrücken
Zähnefletschen, Schnurren, Lecken: So weiß man, was der Vierbeiner sagen will. mehr...
BONN Für den Hund ist auf der Arbeit kein Platz - wer ihn nicht alleine zu Hause lassen möchte, kann ihn alternativ in eine Hundetagesstätte geben. Dort wird der Vierbeiner professionell betreut. Zur Dauerlösung sollte dies aber nicht werden.
Freuen sich die Hunde auf ein Wiedersehen mit den Betreuern, sind sie in der Hundetagesstätte gut aufgehoben. (Foto: dpa)
BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort.Sie kommen überall hin mit: In die Bahn, zum Sport oder zum Frisör. Nur die Arbeit trennt Besitzer und ihren Hund für mehrere Stunden am Tag. Da viele Halter nicht rund um die Uhr für ihren Vierbeiner sorgen können, wächst das Geschäft mit der Kuschelbetreuung. Bei Berufstätigen werden vor allem Hundetagesstätten immer beliebter. Dort kümmert sich Fachpersonal um die Lieblinge. Verbringt ein Tier allerdings einen Großteil des Tages in so einer Einrichtung, kann die emotionale Bindung zwischen Hund und Halter Schaden nehmen.
Viele Möglichkeiten der professionellen Betreuung
Wer Hund und Karriere unter einen Hut bringen will, kann inzwischen unter zahlreichen Betreuungsmöglichkeiten wählen. Oft werden Hundetagesstätten - auch HuTas genannt - zum zweiten Zuhause für die Tiere. Der Begriff ist nicht zufällig vom Kurzwort Kita für Kindertagesstätte abgeleitet, denn das Prinzip ist ähnlich: Die Vierbeiner werden stundeweise oder ganztägig von professionellen Hundetrainern betreut, während Herrchen und Frauchen die Kosten für diesen Service verdienen.
Grundsätzlich sollten Halter vor der Anschaffung eines Hundes überlegen, ob sie genügend Zeit für die Betreuung haben, sagt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. "Eine dauerhafte Unterbringung in einer HuTa ist wenig sinnvoll, da die Hunde zwischen verschiedenen Bezugspersonen und Umgebungen hin- und hergerissen werden."
Zwischendurch könne die Tagespflege jedoch eine gute Möglichkeit sein. Dabei sollten Halter bei der Auswahl einiges beachten. "Die Hunde sollten auf keinen Fall in Zwingerhaltung untergebracht werden", sagt Charlotte Köhler von der Tierrechtsorganisation Peta in Gerlingen (Baden-Württemberg).
Einige Tipps der Experten
Eingewöhnungszeit ist nötig
Weil Hunde aber, genauso wie Menschen, individuelle Persönlichkeiten sind, könne der eine oder andere etwas Eingewöhnungszeit brauchen, sagt Köhler. "Es gibt Hunde, die kommen zum ersten Mal in die HuTa und fühlen sich dort gleich zu Hause. Andere sind ängstlicher im Kontakt mit unbekannten Hunden." In diesem Fall müsse das Tier langsam an die anderen gewöhnt werden.
Damit sich der Vierbeiner in der HuTa am Anfang nicht fremd fühlt, geben ihm seine Halter oft ein Spielzeug von zu Hause mit. Das sollte allerdings vorher mit den Betreuern abgesprochen werden, rät Kutschmann. "Es ist so wie bei kleinen Kindern: Hat der eine was, wird der andere schnell neidisch und will es auch haben." Dann könne es zu Auseinandersetzungen kommen. Besser sei es, auf Spielzeuge in der Gruppe zu verzichten.

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