Bei Anruf Mord: Arzthelferin vermutete, ein Verbrechen mitzuhören
BOCHUM Manchmal scheint es Mord zu sein, es ist aber nur Fernsehen! So passiert am Donnerstag in der Bochumer Innenstadt. Eine Artzhelferin glaubte nach Abhören des Anrufbeantworters, einem Mordkomplott auf der Spur zu sein.
Noch fehlt jede Spur von den Bierfässern. (Foto: Archiv)
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Erst staunt sie, als sie feststellt, dass der gesamte Speicher des Geräts voll ist.
Schreckliche Dinge
Dann bekommt sie einen riesigen Schrecken, als sie das Gespräch von einem Mann und zwei Frauen abhört. Die Personen reden von schrecklichen Dingen, sie wollen jemanden fesseln und ermorden.
Einem riesigen Kriminalfall auf der Spur wählt sie schleunig die 110 und berichtet den erstaunten Beamten der Einsatzleitstelle von Fesselung und Mord. Zügig machen sich die Beamten der Bochumer Polizeiwache auf den Weg.
Vergessen aufzulegen
Als sie nun in der Praxis den Anrufbeantworter vollständig abhören, staunen auch sie mit einem Schmunzeln nicht schlecht. Was können sie hören? Der Anruf kam von einem Patienten, der, nachdem er sein Anliegen auf das Gerät gesprochen, schlicht vergessen hatte, aufzulegen.
Im weiteren Verlauf kann der Zuhörer des Anrufbeantworters nun die Fernsehsendung, „Richterin Barbara Salesch“ akustisch verfolgen. In dieser konkreten Folge ging es um Fesselung und Mord.
Die Polizeibeamten können die Arzthelferin beruhigen und abrücken. Zum Glück war es kein echter Mord – alles nur Fernsehen.





















