World Press Photo: Ausstellung im Bochumer Bahnhof eröffnet
BOCHUM. Warnschilder stehen im Hauptbahnhof. Sie weisen auf blutige, heftige und eventuell anstößige Bilder hin. Sie sind Teil der World Press Photo (WPP) Ausstellung, die Dienstagnachmittag im Foyer des Bochumer Hauptbahnhofs eröffnet hat.
Die meisten Leute eilen durch den Bahnhof, die World-Press-Ausstellung im Foyer soll zum Verweilen einladen. (Foto: Wiebke Plöger)
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Die ungeschminkte Realität
Doch deshalb habe man extra darauf geachtet, dass diese Bilder nicht im Vorbeigehen zu sehen seien. Die ungeschminkte Realität „Diese Ausstellung bringt uns das Geschehen der Welt ungeschminkt näher“, sagt Bahnhofsmanager Karl Drews zur Eröffnung.
Die Deutsche Bahn präsentiert zusammen mit der Organisation World Press Photo noch bis Ende Oktober die berühmte Ausstellung in insgesamt neun Bahnhöfen. Noch bis kommenden Montag, 2. August, wird sie in Bochum bleiben.
Protest von den Dächern
Anna-Lena Mehr hofft, dass trotz aller Hektik die Bilder zum Verweilen einladen. „Die Fotografien erzählen auf verschiedene Weisen eine Geschichte“, erklärt sie. Bewegend und eindringlich, wie das Siegerfoto des Italieners Pietro Masturzo.
Es zeigt drei Frauen, die auf einem Hausdach in Teheran stehen und ihren Protest nach der umstrittenen iranischen Präsidentschaftswahl in die Nacht hinausschreien. Ihre Rufe erinnern an ähnliche nächtliche Proteste während der Islamischen Revolution 1979.

























