Fremde Welten: Ausstellung im Planetarium zeigt faszinierende Weltraumfotos
BOCHUM Im Planetarium Bochum funkeln die Sterne nun nicht mehr bloß unter der Kuppel, sondern auch auf 50 großformatigen Hochglanzfotos im Foyer. „Das ist die größte Ausstellung, die wir je im Planetarium Bochum hatten“, erklärt die Leiterin des Planetariums, Susanne Hüttemeister.
Planetariumsleiterin Susanne Hüttemeister und Doktorandin Nora Lützgendorf in der Ausstellung. (Foto: Ines Eckermann)
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Was die Forscher durch ihre gigantischen Teleskope sehen, zeigt die pünktlich zum 50. Geburtstag der ESO geschaffene Ausstellung „Großartiges Universum“: Auf den Bildern kann der Betrachter Sternen bei ihrer Entstehung zusehen – oder beim Zerfallen.
Unendlich langsam driften die Gase, aus denen der Stern einmal bestanden hat, auseinander, hinterlassen grüne, blaue, orangene Spuren im All. Aus diesen Gasen werden sich irgendwann neue Sterne bilden: der ewige Recycling-Prozess des Universums.
Längst erloschene Sterne
Die kostenfreie Ausstellung blickt in über 250 000 Lichtjahre entfernte Welten, zeigt Sterne, deren Licht längst erloschen ist, wenn es auf die Spiegel der chilenischen Teleskope trifft.
Wer sich die Zeit nimmt, die kurzen und gut verständlichen Beschreibungen zu den faszinierenden Teleskopbildern zu lesen, erfährt viel über das Weltall. Doch Hüttemeister will die Besucher nicht nur mit astronomischer Bildung locken: „Uns geht es vor allem auch darum, dass es wirklich farbenfrohe und wunderschöne Bilder sind.“
























