Autorennen mit OB und Minister
BOCHUM Ein innovativer Startschuss für das IST-Zentrum: Statt des obligatorischen Durchschneidens des roten Bandes musste OB Ottilie Scholz gegen Innovationsminister Andreas Pinkwart im Autorennen antreten. Der Minister gewann.
Technikschülerin Laura Brinkmann erklärt dem Innovationsminister die Alarmanlage eines Modellhauses. (Reichel)
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Sein mit Gaspatronen angetriebener Formel-1-Wagen schoss als erstes durch die Zielgerade und eröffnete damit das neue Techniklabor im Bochumer IST-Zentrum. Die für 450 000 Euro umgebauten und mit modernen Experimentiermöglichkeiten ausgestatteten Räume an der Heinrich-von-Kleist-Schule stehen ab sofort für den Technikunterricht zur Verfügung. Fast 400 Schüler von sechs Bochumer Schulen werden hier unterrichtet.
Das seit 2006 gegründete Innovationszentrum Schule-Technik (IST) entstand als erstes Zentrum der Landesinitiative "Zukunft durch Innovation". Inzwischen gibt es in NRW fünf IST-Labore, 20 weitere sollen folgen. "Sie sind die Ersten, die gestartet sind. Sie sind die Pioniere", lobte NRW-Innovationsminister Pinkwart den Rektor, die Lehrkräfte und die Unterstützer der Arbeitsagentur und der Wirtschaft. "Das Bochumer Zentrum ist Beleg dafür, dass ein überzeugendes Modell schnell Freunde und Förderer findet."
Fördern statt fordern
Freunde vor allem aus der Bochumer Wirtschaft. Diese sieht sich einem wachsenden Fachkräftemangel in naturwissenschaftlich-technischen Berufen gegenüber und will dagegen steuern. "Wir können nicht nur fordern, sondern müssen selbst fördern", betonte Dirk Erlhöfer vom Arbeitgeberverband Ruhr/Westfalen.
Mit praxisnahen Unterricht im neuen Labor, mit Betriebsbesuchen und Lerneinheiten an den Bochumer Hochschulen sollen die Schüler zielgenau auf ihr Studium oder ihre Berufswahl vorbereitet werden. Und vor allem will das IST.Bochum Mädchen für technische Berufe begeistern. Mit Erfolg: Im kommenden Schuljahr sind die Technik-Kurse zu einem Drittel weiblich.






















