Atze Schröders: Bauchmuskel-Kater und Lacher im Ruhr-Congress
BOCHUM Flackerndes Disko-Licht, ohrenbetäubend laute Musik – und Frauenstimmen, die nur einen Namen singen: Seinen Tourauftakt im Ruhrcongress startete Atze Schröder am Donnerstag absolut fulminant. Sein Versprechen: „Heute erlebt ihr einen Atze in Super-Form." Er hat es gehalten.
Atze Schröder bewies im ausverkauften Ruhr-Congress, dass er nicht völlig schmerzfrei ist. Und das ist auch gut so. (Foto: Nathalie Arendt)
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Atzes Bikinigirls
„Iiehh, das muss doch so aussehen, als wenn man einen Wackelpudding als Türstopper verwendet. Der muss bestimmt vorher noch seine Dritten rausnehmen. Das findet jede 30-Jährige sexy. Meine Oma sagt immer: Wo Geld ist, da kann auch Liebe sein.“ Seine Sprüche gepaart mit seinen viel zu engen Jeans, seiner blaugetönten Porno-Sonnenbrille und seiner pudelartigen Frisur machen Atze aus.
Sein Ruhrpottcharme und die Witze, die oftmals gut gezielt unter die Gürtellinie gingen, begeisterten das Publikum bis in die letzte Reihe. Auch nach der Pause ließ sich der 47-jährige Essener von den aufgestellten Leuchtkugeln auf der Bühne und Bikinigirls auf der Leinwand als „der mit der blauen Brille“ anpreisen. Atze plaudert viel: über seine Reise nach Ghana mit Angola Air, über Männer („Wir haben nur drei Knöpfe: An, Aus und Lob!“), Männerabende und Diäten.
Doch nicht schmerzfrei
Mit seinen unvergleichlichen Sprüchen wie „Hier spricht Kapitän Niveau: Wir sinken!“ fesselt er satte zweieinhalb Stunden seine Fans. Und doch bleibt am Ende ein ernst gemeinter Rat: „Werdet nie schmerzfrei, denn wer schmerzfrei ist, der lebt nicht richtig, der fühlt ja gar nichts mehr. Geht nach Hause trinkt euch ein Bierchen und genießt das Leben.“ Und dass Atze, wie er selbst behauptet, nach so einem gelungenen Tourauftakt wirklich schmerzfrei ist, das glaubt ihm keiner mehr.























