Segway: Bergbaugeschichte auf zwei Reifen
BOCHUM. Seit drei Jahren bietet das Stadtmarketing Herne Rundführungen zu historischen Bergbaustätten und Sehenswürdigkeiten in der Region an – auch per Segway.
(Foto: Ullmann)
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Mit dem Segway durch die Bergbaugeschichte
Nach einer kurzen Einführung in das seltsame Gefährt auf zwei Reifen führt der Weg unter anderem über die Zeche Königsgrube, von der heute kaum noch etwas übrig ist, die Siedlung Dahlhauser Heide, den Eickeler Markt und über den Volkspark in Eickel wieder zurück. Drei Reiseleiter werden die Touren abwechselnd per Segway und Funk begleiten und Geschichten sowie Geschichtliches zum Besten geben. „Nach der Tour beantwortet der Förderverein der Zeche Bochum gerne noch alle möglichen Fragen“, erklärt Astrid Jordan vom Stadtmarketing Herne. Motivierte Teilnehmer könnten auch gerne länger bei und in der Zeche verweilen. So werden im Anschluss auch Führungen durch das alte Förderwerk angeboten.
Zweirad für jedermann
Den Segway dürfen getrost alle fahren, die einen Führerschein oder Mofaführerschein vorzuweisen haben und in etwa 40 bis 120 Kilogramm wiegen. Angst braucht man vor dem Zweirad nicht zu haben : „Nach 15 Minuten Eingewöhnungszeit fühlen sich die meisten sehr wohl auf einem Segway“, sagt Ralf Sostek, der die Roller zur Verfügung stellt und den Teilnehmern vor jeder Reise eine kurze Einführung gibt.
Große Nachfrage
Wer Interesse an einer Segway-Führungen hat, sollte sich beeilen: „Meistens ist die Nachfrage größer als das Angebot“, sagt Jordan. Anfragen bekommt sie aus ganz Deutschland. Pro Führung können sieben Leute ein Gerät besteigen. Der Kostenpunkt liegt bei 49 Euro für „Zwischen Maloche und Kappskolonie“ und 45 Euro für den Klassiker „Industriekultur trifft Moderne“.
Beide Rundtouren dauern etwa anderthalb Stunden, ein Snack zum Abschluss ist inbegriffen. Anmeldungen sind beim Stadtmarketing Herne möglich.

























