Sparpläne bei GM: Betriebsrat dementiert Schließungspläne für Opel-Werk
BOCHUM Auf Grund schlechter Zahlen arbeitet der Opel-Mutterkonzern General Motors offenbar an Plänen zu tiefen Einschnitten im Europageschäft. Dabei könnte das Bochumer Opel-Werk geschlossen werden. Der Betriebsrat dementiert jetzt jedoch Meldungen über Werkschließungen.
Dem Bochumer Opel-Werk droht jetzt mit den Sparplänen von General Motors wieder neue Gefahr. (Foto: Jürgen Koers)
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Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ berichtet, der Opel-Mutter General Motors reiße allmählich der Geduldsfaden mit der defizitären Europa-Tochter. Das Blatt zitierte einen GM-Offiziellen, wonach der Konzern die Schließung der Opel-Standorte Bochum und Ellesmere Port (England) in Betracht ziehe.
Überlegungen: Produktion nach Südkorea auslagern
Laut einem Bericht von Spiegel Online unter Berufung auf das "Wall Street Journal" gibt es Überlegungen, Teile der Produktion nach Südkorea auszulagern.
Das Geschäft mit Opel und Vauxhall läuft in Europa offenbar so schlecht, dass die Zahlen für das letzte Quartal im Jahr 2011 desaströs ausfallen können. Das berichtet auch die Financial Times Deutschland.
GM erwartet Rekordergebnis
Für den Mutterkonzern General Motors wird bei der Veröffentlichung der Bilanz am 16. Februar ein Rekordergebnis erwartet. Erwartet wird ein Gewinn von rund acht Milliarden US-Dollar.
Der im erst Januar gewählte Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug im Januar harte Verhandlungen angekündigt und einen Lohnverzicht der Opel-beschäftigten abgelehnt. Bis Ende Januar hatte Schäfer-Klug bereits mit einem neuen Unternehmensplan für Opel gerechnet.

























