Bochumer Bauprojekt: Musikzentrum könnte größer werden – wenn das Geld reicht
BOCHUM Rücken die Außenwände des Musikzentrums ein Stück weiter hinaus, oder schrumpft das Gebäude wieder auf den ursprünglichen Entwurf zusammen? „Das ist eine Frage der Kosten“, sagt Frank Allmeroth, Chef der Zentralen Dienste, der inzwischen den Bau der Spielstätte übernommen hat. Eine Wunschaufgabe? Allmeroth überlegt und sagt dann überraschend: „Ja.“
Baustelle Musikzentrum (Foto: Benedikt Reichel)
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Strom- und Telefonkabel
Auch der Techniker Allmeroth will, dass das Musikzentrum gebaut wird. Weniger des Musikzentrums wegen, sondern um zu zeigen, dass er mit seinen Zentralen Diensten dazu in der Lage ist. Dennoch sagt er den einen Satz: „Da wird nichts gebaut, wenn die Kosten nicht eingehalten werden können.“
Risiken kalkuliert
Gegenfrage: Wie können Sie das wissen, Herr Allmeroth? „Wir haben Risiken kalkuliert“, sagt er. Dennoch, „es gibt Situationen, die kann man nicht vorhersehen.“ Der Holzschwamm an der Feldsieper Schule beispielsweise wurde richtig teuer (RN berichteten). Und einmal hätten sich bei einem Projekt die Preise für Stahl innerhalb der Bauphase verdoppelt, berichtet er. Man könne nicht für alle Eventualitäten Geld zurücklegen. „Stellen Sie sich vor, wir streichen sicherheitshalber zwei Räume weg und am Ende bleiben dann zwei Millionen Euro übrig.“ Alle würden schimpfen. Bislang laufe es ganz gut für den Bau, der vielleicht etwas größer wird, sagt der Experte.
Solides Fundament
Die Kirche, das hat man inzwischen geprüft, steht auf solidem Fundament. „Das haben die damals ordentlicher gemacht, als wir das erwartet haben“, erklärt Allmeroth erfreut. Die Schadstoffmessungen brachten keine Überraschungen. Die vermeintlichen Gänge unter der Erde hat man bislang nicht gefunden. Nur auf dem Parkplatz liegen wohl Fliegerbomben. Damit kennt sich Bochum aus.



















