Neonazi-Aufmarsch: Bochumer gehen in Dortmund auf die Straße
BOCHUM/DORTMUND Den Neonazi-Aufmarsch am Samstag in Dortmund (wir berichteten) wollen auch Bochumer Gruppen blockieren. Dafür haben sich bislang 24 Vereine und Organisationen unter dem Namen „Bochumer Anti-Nazi-Bündnis“ zusammengeschlossen. Es gab sogar ein "Blockade-Training".
Martin Budich ruft gemeinsam mit anderen Antifa-Aktivisten zur Blockade des Neonazi-Aufmarsches in Dortmund auf. (Foto: Seiler)
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Schließlich hätten auch Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und NRW-Sozialminister Guntram Schneider dazu aufgerufen. Und eine friedliche Blockade, das habe das Bundesverfassungsgericht mehrfach bestätigt, sei eine legale Demonstrationsform.
Blockade-Training
Um neuen Protestlern Mut zu machen, hat das Bündnis sogar ein „Blockade-Training“ durchgeführt. „Wie lässt man sich nicht provozieren?, Wie verhält man sich gegenüber der Polizei?“, das sind laut Budich die Themen gewesen.
Der Demonstration der Autonomen Nationalisten in Dortmund etwas entgegenzusetzen ist der Bochumer Antifa-Bewegung besonders wichtig, weil sie auch in unserer Stadt zunehmend Aktivitäten von Neonazis feststellen.
In Langendreer hat sich eine Initiative „Langendreer gegen Nazis“ gebildet, die auf die Beschmierungen von Autos und des Amtshauses, Androhungen von Gewalt udn Mord sowie öffentliche Pöbeleien hinweist und Verhaltenstipps gibt. Beim Dorffest in Langendreer am 10. September soll ein Informationsstand auf die Probleme in dem Stadtteil hinweisen.

























