Widerstand gegen ThyssenKrupp : Deponie am Marbach: CDU lehnt Pläne ab, SPD aktiviert Bürger
HAMME Der Gegenwind für ThyssenKrupp wird stärker: Der Vorstand des CDU-Ortsverbands Hamme ist gegen die Pläne des Stahlkonzerns, die Deponie am Marbach wieder in Betrieb zu nehmen. Die SPD-Ortsvereine Hamme und Hordel laden gemeinsam zu einer Bürgerversammlung am Donnerstag (18.) ein.
Noch sind die Tore der Deponie verschlossen. (Foto: Aschwer )
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Ein Stadtteil wie Hamme, der durch soziale und demografische Daten schon jetzt mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen habe, könne unmöglich eine weitere Belastung wie eine Müllkippe verkraften. "Gute Entwicklung" "Wir haben mit großen Anstrengungen in den letzten Jahren Verbesserungen für Hamme erreicht. So hat es Fortschritte bei der Wohnbebauung, der damit verbundenen Lebensqualität sowie Erfolge bei der Gewerbeansiedlung gegeben. Mit der Mülldeponie wird die gute Entwicklung jedenfalls stark gefährdet", meint Sascha Dewender.
Als Partner der Hammer Runde unterstützen deshalb auch Mitglieder der Ortsunion die Unterschriftenaktion. "Wir wollen nichts unversucht lassen, dass ThyssenKrupp die Pläne der Deponie noch einmal überdenkt. Uns erscheint wegen der Belastungen der Anwohner und des Stadtteils der Standort weder einleuchtend noch zwingend", so die CDU Hamme.
Bürgerversammlung
Um die geplante neue Wohnbebauung an der Overdyker Straße sowie um die Wiederinbetriebnahme der Mülldeponie durch ThyssenKrupp geht es bei der Bürgerversammlung der SPD-Ortsvereine Hamme und Hordel. Am kommenden Donnerstag, 18. März, steht ab 19 Uhr in der Gaststätte im Kleingartenverein Carolinenglück, Overdyker Straße 100, auch Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch Rede und Antwort.

























