OPEL: Einenkel fordert klare Worte bei Aufsichtsratssitzung
BOCHUM Wenn am Freitag der Aufsichtsrat von Opel zusammen kommt, geht es vordergründig um Personalentscheidungen. Bochums Betriebsratschef Rainer Einenkel will die Sitzung aber auch nutzen, um die Perspektiven für die Bochumer Beschäftigen auszuloten.
Rainer Einenkel (l.) (Foto: Archiv)
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Einenkel fordert Entscheidungen
"Wir müssen aus der Zeit der Ankündigungen in eine Zeit der Entscheidungen kommen", fordert Rainer Einenkel und denkt dabei an die Beschäftigen. "Die Menschen brauchen Klarheit." Deshalb müsse nun geklärt werden, wo welche Modelle gebaut werden.
Die Beschäftigten im Bochumer Getriebewerk haben derweil zumindest wieder eine Perspektive. Schien das "Aus" schon beschlossene Sache, so ist die Produktion nun zumindest bis Sommer 2011 gesichert. "Darauf können wir aufbauen, hofft Einenkel auf eine Perspektive über diesen Zeitraum hinaus.
Wunsch nach "Führungsmannschaft mit Bestand"
Dazu bedarf es seiner Einschätzung nach aber einer Führungsmannschaft, "die Bestand hat". Aus Sicht des Betriebsrates sei es sehr wichtig, einen Vertragspartner zu haben, "der bleibt und so auch konstruktive Gespräche führen kann".
Rainer Einenkel beklagt in diesem Zusammenhang, dass es in den vergangenen Monate vornehmlich Ankündigungen und ständige Verschiebungen gegeben haben.
Mit dem designierten neuen Opel-Chef Nick Reilly soll das, so die Hoffnung des Betriebsrates, jetzt anders werden. "Wir sind an einen Zeitrahmen gebunden", verweist Einenkel auf die Finanzsituation des Unternehmens und die Gespräche mit den Regierungen.

























