Opel: Erste Urlaubsgeld-Klagen werden Ende September verhandelt werden
BOCHUM Ende September sollen die ersten Klagen von Mitarbeitern des Bochumer Opel-Werks auf Auszahlung des Urlaubsgeldes vor Gericht verhandelt werden. Man wolle über Musterklagen eine grundsätzliche Entscheidung des Arbeitsgerichts für die Belegschaft herbeiführen, sagte die Bevollmächtigte der Bochumer IG Metall, Ulrike Kleinebrahm.
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Einenkel: "Wir wussten nicht, was mit dem Geld geschieht"
Während die Belegschaften an den anderen Opelstandorten die Maßnahme zunächst billigten, wehrten sich die Bochumer Opelaner dagegen. „Wir haben diesen Schritt nicht akzeptiert, weil wird nicht wussten, was mit dem Geld geschieht und ob es möglicherweise in die USA abfließt“, sagte der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel. Mittlerweile fordern auch die anderen Opelwerke aus Protest vor den sich hinschleppenden Verkaufsverhandlungen mit der Konzernmutter General Motors (GM) das Geld zurück.
Erster Versuch im Juli
Im Juli war der Betriebsrat des Opel-Werks mit seinem ersten Versuch gescheitert, die Auszahlung des Urlaubsgeldes bei dem Autobauer per Gericht durchzusetzen. Das Arbeitsgericht Bochum wies den Antrag auf einstweilige Verfügung ab, weil nach seiner Ansicht das Urlaubsgeld nicht kollektiv für die Beschäftigten eingeklagt werden konnte. Deshalb wurden nun Individualklagen der Mitarbeiter vorbereitet.

























