Bierkutschermütze: Fiege verleiht Preis an Faber und Sloane
BOCHUM Am Freitag hat die Bochumer Brauerei Fiege die Bierkutschermütze verliehen. Den Preis annehmen wollten Norman Faber und Steven Sloane gerne – aber tragen wollen sie die Kappe nicht. Noch nicht.
Die neuen Träger der Biergkutschermütze sind Norman Faber (re.) und Steven Sloane. (Foto: Thomas Aschwer)
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Beispielhaft
Der Unternehmer selbst ist mit gutem Beispiel voran gegangen. Seine Spende über fünf Millionen Euro schob das von mittlerweile 30.000 Bürgern finanziell unterstützte Projekt wesentlich an. Und dabei soll es nicht bleiben. Faber kündigte weitere jährliche Hilfsgelder an. Doch dazu muss erst einmal genug Geld für den Bau zusammen kommen. Norman Faber nutzte die Preisverleihung, um die Chancen des Hauses für die Stadt und ihre Bürger herauszustellen.
Es gehe darum, der Verantwortung gegenüber der Jugend gerecht zu werden. Aber auch, eine räumliche tragbare Situation für die BoSy zu schaffen. In bewegenden Worten erinnerte sich Faber an seine Jugend. An Armut und Hunger kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Er schilderte, wie er als junger Mann nach Bochum kam, um hier zu studieren, später ein Unternehmen aufzubauen.
Besonderer Ansatz
Tief berührt von derart viel Herzblut, wies Steven Sloane auf den besonderen Bochumer Ansatz hin. Es gehe um ein Zuhause für die Musik in der ganzen Stadt. Mit einer der größten Musikschulen in ganz Deutschland. „Wir haben 30 von 33 Millionen Euro. Wir müssen das schaffen.“ Mit dem Preis und 8000 Euro (für zwei Stühle) will die Brauerei Fiege für das Projekt öffentlich werben.

























