Erfolgsbilanz: GLS Bank um ein Drittel gewachsen
BOCHUM Den Eindruck, dass sie zu den wenigen Gewinnern der Finanzmarktkrise zählt, hat die GLS Bank im Geschäftsjahr 2009 klar gefestigt.
Halten die GLS Bank auf Wachstumskurs: Die Vorstände Thomas Jorberg (r.) und Andreas Neukirch. (Foto: Walter)
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Angebot nach Kundenwunsch
„Immer mehr Kunden wollen ökonomische Interessen mit ihren ökologischen und sozialen Bedürfnissen in Einklang bringen“, so Jorberg. Beispiel Klimawandel: Er biete die Chance, die Wirtschaft zu verändern. „Denn Geld sinnvoll anzulegen, ist für viele wichtigstes Kriterium.“
11 000 Neukunden konnte die Ökobank im vergangenen Geschäftsjahr gewinnen. Sie bedient mittlerweile rund 73 000 Kunden, die dafür gesorgt haben, dass das Bochumer Geldinstitut im Einlagenbereich erstmals die Milliarden-Marke geknackt hat: 1,15 Milliarden Euro betrug Ende 2009 das Volumen (2008: 840 Millionen Euro).
Kredite für Bildung und Bauen
Gut 8600 Kredite mit einem Gesamtvolumen von 718 Millionen Euro hat die GLS Bank 2009 vergeben (2008: 613 Millionen Euro). Fast die Hälfte davon sei in Bildung, Kultur und Soziales geflossen, so Jorberg, ein knappes Viertel für den ökologischen Wohnungsbau.
Der Plan für das laufende Geschäftsjahr ist von optimistischem Ehrgeiz geprägt: Um 38 Prozent will die GLS Bank bis zum Jahresende wachsen, will ihre Geschäfte auch nach Österreich ausweiten. Dafür hat der Vorstand das Personal um 51 auf 254 Mitarbeiter aufgestockt.

























