Feuer: Großbrand in Langendreer
BOCHUM Im Stadtteil Langendreer standen am Donnerstagabend mehrere Wohnungen in Flammen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Am frühen Morgen meldet die Feuerwehr: Man sei noch immer mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Mehrere Wohnungen an der S-Bahn-Haltestelle Langendreer West standen in Flammen. (Foto: Benedikt Reichel)
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Via Facebook meldet das Zwischenfall: "Seit 19h steht der Dachstuhl des Hauses in dem sich der Zwischenfall befindet in Flammen (sowie von drei weiteren Häusern). Tausende von Litern Wasser wurden seit dem ins Gebäude gepumpt. Blitzschlag ist wohl die Ursache." (www.facebook.com/Zwischenfall.Bochum)
Schwierige Löscharbeiten
"Wir kämpfen mit allem, was wir haben", erklärte die Feuerwehr. Drei große Feuerwehrautos mit Drehleitern, das Wasser prasselte aus ach Stahlrohren auf den Altbau an der Alten Bahnhofsstraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnten alle Bewohner schnell aus dem Gebäude evakuiert werden.
Die Löscharbeiten gestalteten sich als schwierig, da der Brandherd erst nach einiger Zeit lokalisiert und erreicht werden konnt. Bedingt durch die alte Bausubstanz und die verwinkelten Zugangsmöglichkeiten der einzelnen Wohneinheiten, gestaltete sich die Zugang zu den einzelnen Bereichen als schwierig. Gegen 23.25 meldet die Feuerwehr, dass die Wohngebäude noch immer in Flammen stehen. Die Löscharbeiten würden mindestens bis in die Morgenstunden andauern, so ein Sprecher der Feuerwehr. Gegen 7.30 Uhr am Freitagmorgen teilte die Feuerwehr mit, sie sei noch immer mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.
Eine größere Anzahl von Bewohnern der Häuser wurden rettungsdienstlich behandelt und in einem Bus der Bogestra vor dem Unwetter in Schutz gebracht.
Mehr als 100 Unwetter-Einsätze
Der Brand in Langendreer war der einzige Großeinsatz. Ansonsten machte aber auch die Unwetterlage den Einsatzkräften zu schaffen. Mehr als 100 Einsätze wurden gezähhlt. In der ganzen Stadt standen Straßen unter Wasser, Bäume knickten um und Keller liefen voll. Immer wieder zuckten Blitze. Der Wetterdienst meldete 26 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.
Nach 22 Uhr beruhigte sich die Wetterlage wieder.

























