Keine befriedigenden Antworten: Hitzige Diskussion zwischen Kinderpflegerinnen und Minister Laschet
MITTE Über die aus ihrer Sicht untragbaren Bedingungen der Zusatzqualifizierung für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren haben am Dienstag fast 100 Kinderpflegerinnen mit NRW-Familienminister Armin Laschet (CDU) diskutiert - und dabei weitgehend unbefriedigende Antworten erhalten.
NRW-Integrationsminister Armin Laschet. (Foto: Archiv )
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Akzeptanz steigern
Die Teilzeit-Pflegerin Silke Wirth (39), Mutter von zwei Kindern, und drei ihrer Kolleginnen, die wie sie das erste Jahr der Fachausbildung hinter sich haben, rechneten Laschet vor, dass unterm Strich pro Woche gerade einmal 20 Stunden für die Familie und 2,5 Stunden Freizeit übrig blieben - "viel zu wenig". Ihre Kernforderungen: Die Zusatzqualifizierung erheblich zu verkürzen. Eine Freistellung vom Job zu ermöglichen. Und die Akzeptanz ihrer Kompetenz zu steigern.
Auch liege es nicht an ihm, dass bei der Kompetenzfrage zwischen Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen bei meist faktisch gleicher Tätigkeit unterschieden werde, setzte Laschet seine Flucht nach vorn fort. Es seien die Träger der Einrichtungen, die darauf beharrten. Und die müssten am Ende auch selbst darüber entscheiden, ob sie ihre Angestellten für die Qualifizierung freistellen.

























