Hochseilgarten-Projekt: Hoch hinaus in der Heimkehrer-Dankeskirche
WEITMAR Einen Hochseilgarten in der Kirche aufzubauen klingt verrückt. Wenn man jedoch ein wenig hinter die Kulissen beziehungsweise hinter das zehn Meter hohe Gerüst blickt, das ab Januar in der Heimkehrer-Dankeskirche steht, öffnen sich neue Wege, um Jugendliche an das Thema Kirche und Religion heranzuführen.
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Wackelige Konstruktionen
Die Teilnehmer werden - ausgerüstet mit Gurt, Karabiner und Sicherungsseil - auf sehr wackeligen Konstruktionen balancieren. Dabei kraxeln sie nicht nur in die Höhe, sondern überqueren Hindernisse in der Waagerechten. Insgesamt gibt es sieben Stationen, die entweder alleine oder nur im Team zu bewältigen sind.
In der Gruppe erfolgreich sein
Spiritueller Aspekt
Rommert: "Der spirituelle Aspekt spielt eine wichtige Rolle." Das Programm wird mit erlebnispädagogischen Impulsen gespickt. Den Jugendlichen werden Denkansätze gegeben, die sie mit nach oben nehmen sollen. Beispielsweise sollen sie den eigenen Lebensweg reflektieren. Florian Rommert: "Welche Schritte waren besonders wichtig? Gibt es Menschen, die dich halten und auffangen?"
Kriegsmahnmal
Auch die Heimkehrer-Dankeskirche als Kriegsmahnmal lasse sich gut mit dem Projekt verbinden. "Das Leben der Kriegsgefangenen hing an einem seidenen Faden", so Rommert. Der Faden, an dem die Teilnehmer hängen, ist zum Glück nicht seiden. Und gesichert werden sie von ausgebildeten Hochseilgartentrainern.
Übrigens: Der Gottesdienst findet trotz Hochseilgarten regelmäßig statt.
Der Hochseilgarten steht von Sonntag, 17. Januar, bis zum 21. März in der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 109. Gruppen mit Jugendlichen ab zwölf Jahren können sich für jeweils 2,5 Stunden anmelden. Es sind auch Doppeltermine möglich. Ein Termin kostet 100 Euro. Einzelpersonen können für 7 Euro am offenen Klettern teilnehmen. Informationen und Anmeldung unter Tel. (0234) 3 25 73 74 und im Internet: www.pfarrei-st-franziskus.de/jugend/himmel

























