Serienfahrzeug: Hochschule Bochum entwickelt Elektrotransporter
BOCHUM Die Finanzierung steht, jetzt sind die Ingenieure gefragt: Mit einem Budget in Höhe von fünf Millionen Euro entwickeln Experten der Hochschule Bochum Hand in Hand mit regionalen Wirtschaftsbetrieben einen Elektrokleintransporter. Ein ehrgeiziges Projekt.
Freuen sich aufs BOmobil: (v.r.) NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Prof. Wolf Ritschel und Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz. (Foto: Walter)
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Doch das wird sich jetzt sehr schnell ändern. Läuft alles nach Plan, binnen zwei Jahren. In diesem Zeitraum wollen rund 20 Studierende und fertig ausgebildete Ingenieure der Hochschule Bochum mit Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft einen kleinen Lieferwagen mit Elektroantrieb entwickeln und zur Serienreife bringen. Ehrgeiziges Ziel, aber realistisch "Ein ehrgeiziges Ziel, das aber realistisch ist", sagt Ritschel. "Das Know-how haben wir, es muss jetzt nur noch in Form gebracht werden." Zumal die größte Hürde überwunden ist: die Finanzierung des Projektes steht.
Geschraubt wird bei Opel
Geschraubt werden soll bei Opel. Im Werk I erhalten die Entwickler eine eigene Werkstatt. "Außerdem hat Opel uns den Zugriff auf sein Standard-Teilesortiment zugesichert", so Ritschel. Das sei wichtig, um die Produktionskosten für den Elektrotransporter nicht durch allzu viele Sonderanfertigungen unnötig in die Höhe zu treiben. "Wir versuchen, ein Auto zu bauen, das unter 30 000 Euro zu haben ist."
400 Kilo Zuladung
Ohne fossile Brennstoffe zu verheizen, soll das BOmobil eine ansprechende Figur machen: Er bietet zwei Personen Platz. Die Radnabenmotoren sollen den Wagen mit bis zu 400 Kilo Ladung auf Tempo 120 beschleunigen. 150 Kilometer soll das Auto schaffen, ohne an die Steckdose zu müssen.

























