Völkerverständigung: Israel-Gesandter besucht Pestalozzi-Schule
WATTENSCHEID Eines will er am Ende noch wissen: "Was ist besser: Bratwurst oder Falafel", fragt Emmanuel Nahshon mit schelmischem Grinsen. Sein Gespräch mit den 115 Pestalozzi-Realschülern war zuvor eher ein ernstes.
Emmanuel Nahshon diskutierte mit den Pestalozzi-Realschülern. (Foto: Rothenberg)
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Vertrauen aufbauen
Für den Frieden sei es wichtig, Vertrauen aufzubauen. "Das geht nicht von heute auf morgen." Mit Deutschland sei es bereits gelungen. Nahshon vergleicht das mit einem kaputten Spielzeug, das repariert werden muss. Einen Fuß in der Vergangenheit, einen in der Zukunft. Die Juden seien jetzt Teil der deutschen Identität. Also nicht Bratwurst oder Falafel: sondern beides in friedlicher Koexistenz. Das israelische Nationalgericht und das Deutsche. Da sind sich auch die Schüler einig.
Seit August ist Nahshon der israelische Gesandte in der Bundesrepublik. Vorher war der 1961 Geborene beim Europäischen Parlament in Brüssel, in Venezuela und in der Türkei tätig. Über seine Zeit in Deutschland will er später ein Buch schreiben: „Über die Philosophie sowie das Kochen und Reisen in Deutschland.“

























