Zeltfestival Ruhr: Kreisch-Konzert für Panda-Rapper Cro
BOCHUM/WITTEN Ein Königreich für Ohrstöpsel. Nicht, weil die Musik von Rapper Cro die Gehörgänge gequält hätte, sondern weil die Kreischorgien der jungen Mädels und Frauen vor der Bühne in regelmäßigen Abständen die Trommelfälle (über-)strapaziert haben. Es war laut - und pandabärig gut.
Der volksnahe Panda: Cro spielt mit seinem Publikum - und das Publikum spielt mit. (Foto: Enrico Karolczak / ZFR)
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BVB-Fieber in Wembley und Dortmund: Wie ist die Stimmung bei den Fans in London? Was passiert in der Heimat? Mit uns verpassen Sie nichts: Unsere Reporter tickern rund um die Uhr und live vor Ort.Cro kam auf die Bühne. Kreischalarm. Cro sagte „Hallo“. Kreischalarm. Er trank einen Schluck Wasser. Kreischalarm. Vorne standen die Mädels – und in vielen Fällen warteten die Eltern im Hintergrund auf ihren Nachwuchs. Aber auch die ältere Generation konnte sich dem Charme des Pandas nicht entziehen.
Das Spiel mit dem Publikum
Die Eltern nickten mit dem Kopf, wackelten mit den Knien oder tanzten – manche hoben sogar ihre Arme. Ganz so, wie Cro es sich von seinen Zuhörern gewünscht hatte. Der 20-Jährige spielte mit dem Publikum – und das Publikum spielte mit.
Die Mädels am Ventilator
Maike wurde auf die Bühne geholt, um ein Foto von Cro und seiner Band zu machen. Vorher gab‘s noch eine Umarmung vom Panda – und dann das Mini-Shooting. Zwei weitere Zuschauerinnen durften sich während der Show vor dem Ventilator auf der Bühne abkühlen. „Wenn euch zu kalt wird, müsst ihr Bescheid sagen. Wenn ihr krank werdet, krieg ich Ärger mit meiner Mama“, sagte der Panda. Das Duo war hartnäckig, überglücklich – und augenscheinlich kälteresistent.
Bis Cro nach rund 40 Minuten von der Bühne verschwand, blieben auch die beiden Fans vor dem Ventilator stehen. 40 Minuten? Das war dem Publikum zu kurz – außerdem hatte Cro einige seiner großen Songs noch gar nicht gespielt. Knapp 4200 Zuschauer im ausverkauften Hauptzelt forderten eine Zugabe. Lautstark. Und mit Nachdruck.
Das Beste zum Schluss
"... dass du mich geil findest"
Ob die Eltern des Mädchens ihren Wunsch mitgehört haben und dabei eventuell kollabiert sind, ist nicht überliefert. Cro hat sich gefreut – und wirkte aller Professionalität zum Trotz kurzfristig verlegen.
Unnötige Extra-Wurst
























