Symphonie: Letzte Hoffnung für Konzerthaus
BOCHUM Im Streit um den Bau der Symphonie gehen die Meinungen weit auseinander. Anders als Regierungspräsident Helmut Diegel (CDU) haben sich weder Oberbürgermeisterin, noch Kulturdezernent, noch Generalmusikdirektor vom Projekt verabschiedet.
Steven Sloane. (Foto: archiv)
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EU-Förderung
Dazu bedarf es einer finanzpolitischen Entscheidung des Stadtrats. Als Entscheidungshilfe könnte ein Bescheid aus Düsseldorf kommen, der den Bau des Konzerthauses mit EU-Mitteln unterstützt. Bis zu 15 Millionen Förderung sind drin. Aus Kabinettskreisen war bis gestern dazu jedoch keine Stellungnahme zu bekommen. Mit einer Entscheidung rechnet man in Bochum bis zur Ratssitzung am Donnerstag.
Wirtschaftsförderung
Michael Townsend lenkt gleichzeitig den Blick in Richtung Konzerthaus als Wirtschaftsstandort: „Wenn man für ein Wirtschaftsunternehmen ein Dach für 100 bis 150 hochqualifiziert Arbeitsplätze schaffen würde, würde man sich nicht so streiten.“ Hoffnungsvoll macht ihn, dass inzwischen auch überregional die Bedeutung der Symphonie als Baustein der Stadtentwicklung gesehen wird.
Da kann sich Sloane nur anschließen: „Ich bin nach wie vor optimistisch, dass sich am Ende die positiven Stimmen durchsetzen werden.“

























