RUHR.2010: Mit Lichtskulptur von François Morellet wird das Kulturhauptstadtjahr begrüßt
BOCHUM Wer abends am Kunstmuseum vorbei fuhr, konnte sie schon gesehen haben: "Skyline" , die Lichtskulptur von François Morellet. Ihre ganze Schönheit hat sie bislang allerdings noch nicht entfaltet.
Hans Günter Golinski freut sich, auch im Inneren des Hauses eine Lichtarbeit zu zeigen. (Foto: von Wangenheim)
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Bei "Skyline" bedeutet das, entlang der Museumsfassade mit ihren Vorsprüngen zu gehen und den Lichtbogen, der nur ausschnittsweise sichtbar ist, gedanklich zu vollenden. Wer ihn in seiner Gesamtheit sehen will, muss in den Stadtpark laufen. Auch dann fehlt ganz oben der Bogen, wird die Skulptur damit gleichsam zu einem Tor.
Stadtfarben
Mit der blauen Farbe nimmt Morellet die Stadtfarben auf. Zum anderen, so Golinski, sei Blau auch eine Farbe, die auf das Museum als Ort der geistigen Auseinandersetzung verweise. Für den Museumschef ist "Skyline" die perfekte Bereicherung für den Museumsbau von 1983, der immer noch sehr gelungen sei, vor allem auf Transparenz setze. Das sei überall sichtbar - nur eben die Fassade zum Stadtpark hin habe bislang doch etwas trutziges, hermetisches.
Ort der Kunst
"Ich möchte, dass wir einladend sind", betont Golinski. Zufrieden blickt er aus dem Fenster über den neu gestalteten Platz zur Villa Nora, dann an der Rückriem-Skulptur vorbei zu dem großen Werk von Spagnulo am Eingang des Stadtparks: "Man sieht, hier ist ein Ort der Kunst in Bochum."

























