Opel: Neues Astra-Modell der Öffentlichkeit präsentiert
BOCHUM Anfassen, einsteigen, Probe fahren - so lautete am Samstag die Devise für Besucher des Opel-Werks I. Das neue Modell des Astra wurde der Bochumer Öffentlichkeit vorgestellt.
Werksleiter Uwe Fechtner ist zufrieden mit dem neuen Produkt - auch wenn es nicht in Bochum gebaut wird. (Foto: Meiners)
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"Ich werde mir wohl einen bestellen", sagt Heinz Piechura, fügt aber schmunzelnd hinzu: "Vorher muss ich nur noch meinen alten Wagen loswerden." Als ehemaliger Werksangehöriger birgt ein Kauf noch immer gewisse Vorteile für ihn. "Da krieg ich sogar noch Prozente", erklärt er.
Trotz Regenwetter - von Schatten über dem Opelwerk ist am Samstag keine Spur. Die Stimmung ist optimistisch. Über die unsichere Situation des Autobauers will an diesem Tag niemand sprechen. "Da kommen doch jeden Tag die gleichen Nachrichten, das macht einen nur verrückt", winkt Besucher Volkan Yürekli ab. "Ich schau mir jetzt hier die Autos an, sonst nichts."
Andere tun es ihm gleich. Auch Werksleiter Uwe Fechtner möchte lieber wieder über das Wesentliche sprechen. "Wir sind Autobauer, das können wir. Auf alles andere haben wir keinen Einfluss", so Fechtner.
Heute spielt der Streit keine Rolle. Die Kompaktklasse des Astra, die es heute zu sehen gibt, wird ohnehin in England und Polen gefertigt. Die Kombiversion, um die sich die Betriebsräte streiten, ist noch in der Entwicklungsphase. Wo sie letztendlich gebaut wird, ist unklar. "Das ist aber auch egal", sagt Fechtner vehement. "Wichtig ist doch, dass wir ein gutes Produkt anbieten. Damit ist dem ganzen Konzern geholfen."

























