Opel: Nick Reilly sieht viele Baustellen
BOCHUM Der neue Opel-Chef Nick Reilly gibt mächtig Gas. Nur einen Arbeitstag nach seiner Bestätigung durch den Aufsichtsrat hat er sich gestern in einem persönlichen Schreiben an die Mitarbeiter gewandt. Sein Fazit: Es gibt viel zu tun im Konzern Opel.
Nick Reilly hat viel vor. (Foto: dpa)
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Reilly sieht "Stärken und Schwächen"
Mehr noch: Reilly stellt klipp und klar fest, dass die Autos mit konventionellem Antrieb "Stärken und Schwächen in Sachen Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß und Fahrbarkeit haben."
Kein Grund für Reilly, den "Kopf in den Sand" zu stecken. Der neue Konzernchef lobt den neuen Insignia und neuen Astra, verweist auf die anstehende Meriva-Premiere.
Schwierige Zeiten
Gleichzeitig schwört er die Belegschaft auf schwierige Zeiten ein: "Wir müssen den Turnaround nicht unter Normalbedingungen schaffen, sondern wir haben es 2010 mit einem sehr schwierigen Markt zu tun."
Deshalb steht Reilly fest, dass Kapazitäten reduziert werden müssen, um Kosten zu sparen. Diesem großen Ziel dient auch die Verschiebung von nicht unbedingt notwendigen Ausgaben auf einen späteren Zeitpunkt.
Geld verdienen will der Konzern aber nicht nur in Europa. Vielmehr plant Reilly, das Geschäft in anderen Ländern aufzubauen.
Deshalb fordert Nick Reilly "gegenseitigen Respekt" und kündigt zugleich einen offenen Dialog an. Die Mitarbeiter werden ihn, gerade nach den vielen Enttäuschungen der vergangenen Monate, beim Wort nehmen.

























