Einigungsstelle angerufen: Opel treibt Job-Abbau voran
BOCHUM Die Situation für die Opelaner im Bochumer Werk spitzt sich weiter zu. Die Werksleitung hat am Mittwoch die sogenannte Einigungsstelle angerufen, um den vertraglich vereinbarten Stellenabbau umzusetzen.
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Am Standort Rüsselsheim seien derzeit mehr als 300 freie Stellen in der Produktion sowie im angegliederten Testzentrum Dudenhofen zu besetzen. In den vergangenen Monaten haben sich nach Unternehmensangaben 76 Bochumer Mitarbeiter für einen dauerhaften Wechsel nach Rüsselsheim entschieden.
Dazu kommen ca. 120 Beschäftigte, die für drei Monate nach Rüsselsheim gehen. Zahlen, die aus Sicht des Konzerns ausbaufähig sind. „Das erklärte Ziel bleibt die Vermeidung von betriebsbedingten Kündigungen“, sagt Andreas Kroemer.
Jetzt hofft die Bochumer Werksleitung mit dem „betrieblichen Schiedsgericht“, die Frage des Personalabbaus lösen zu können. Arbeitgeber und Arbeitnehmer schicken in gleicher Zahl Vertreter in diese Einigungsstelle. Dazu kommt ein neutraler Vorsitzender. Wer das ist, wollte Andreas Kroemer nicht sagen. „Es handelt sich um einen Arbeitsrichter mit hervorragendem Ruf, auf den sich beide Seiten geeinigt haben.“

























