Sitzung: Privatschulen sind Thema im Rat
BOCHUM Zwischen der Hauptschule Lenneplatz und der neuen International School steht ein grauer Metallzaun. Das sorgt für Ärger und Diskussion.
Ein deutlich über einem Meter hoher Zaun friedet das Gelände der International School ein. (Foto: Aschwer)
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. Kritiker wie die Partei "Die Linke" sehen sich in ihrer kritischen Einstellung gegenüber der Einrichtung bestätigt. Die von unserer Redaktion befragte Stadtverwaltung hingegen winkt ab.
Abgrenzung der Privatschule
Mit bewusster Abgrenzung der Privatschule habe das absolut nichts zu tun. Vielmehr habe das Landesjugendamt eine Absicherung des Geländes verlangt, weil die International School auch Kinder unter sechs Jahren aufnehme. Im übrigen sei im Vorfeld mit beiden Schulen gesprochen worden. Auch in der Frage der Mietforderungen sieht sich das Schulamt auf der sicheren Seite. "Zu akzeptablen Bedingungen", so Ulrich Wicking, sei das Gebäude der International School vermietet worden.
"Kein Geld" Wie Ulrich Wicking, verteidigt Schuldezernent Michael Townsend die Verträge mit der Privatschule. Nicht eine Schule bekomme deshalb weniger Stadt. Geld fließe aus dem Bereich der Wirtschaftsförderung. Und zwar aus gutem Grund. Die Industrie- und Handelskammer sowie die Ruhr-Universität hätten immer wieder betont, dass genau so eine Schule in Bochum benötigt würde. Um sehr gute Kräfte nach Bochum zu holen. Ausdrücklich weist Michael Townsend darauf hin, dass die International School nicht vom Land unterstützt wird. "Sie muss sich als so genannte "Ergänzungsschule" komplett selbst finanzieren. Das sei bei der Carolinenschule anders - eine private Ersatzschule wie etwa die Waldorf- oder die Matthias-Claudius-Schule.Ausgaben vom Land getragen
Der Dezernent wehrt sich deshalb auch gegen den unterschwelligen Vorwurf, dass die Stadt die Carolinenschule zu wenig unterstützt habe. Wie bei den anderen Ersatzschulen auch werden hier die Ausgaben zu über 90 Prozent vom Land getragen.

























