Nachruf: Propst Hermann-Josef Bittern gestorben
BOCHUM Propst Hermann-Josef Bittern ist tot. Er starb am Mittwoch im Krankenhaus und soll am Montag beerdigt werden. Viele Jahre engagierte er sich in Bochum und im gesamten Bistum Essen.
Propst Hermann-Josef Bittern ist am Mittwoch gestorben. (Foto: privat)
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Tätigkeit im Bistum Essen
Zweimal war Bittern als Kaplan in Bochum tätig, danach in Gelsenkirchen oder über viele Jahre im sauerländischen Teil des Bistums Essen an verschiedenen Orten wie Lüdenscheid, Altena und später in Kierspe. Dort war er Pfarrer und Kreisdechant. Im Herbst 1995 übernahm er auf Bitten des damaligen Bischofs in seiner Heimatstadt und Heimatpfarrei St. Peter und Paul die Stelle des Propstes und Pfarrers.
Zusätzlich wurde er damit Vorsitzender der St. Elisabeth Stiftung und mitverantwortlich für die Zusammenarbeit der damals noch getrennten katholischen Krankenhäuser in Bochum, dem jetzigen katholischen Klinikum Bochum.
1999 wurde er Stadtdechant und damit auch Vorsitzender des Caritasverbandes der Stadt Bochum.
Domkapitular
Eine besondere Ehre wurde ihm zuteil im Jahre 2001, als er zum nicht residierenden Domkapitular ernannt wurde. Dadurch war er in die besondere Verantwortlichkeit des Bistums eingebunden und hatte auch mit zu entscheiden über die Wahl des jeweils neuen Bischofs von Essen.
Im Rahmen der Neuorganisation des Bistums und der Strukturreform hat er seine aktive Rolle als Propst aufgegeben und dann noch als Pastor und Seelsorger über viele Jahre im Gefängnis, im Hospiz und in vielen persönlichen Belangen Menschen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sein besonderes Engagement mit großem zeitlichen Einsatz galt der ökumenischen Zusammenarbeit in der Stadt.
Vesper und Messe
Vor allem sein fröhliches Wesen und sein Witz, seine vielen Geschichten über Bochumer Ereignisse machten ihn zu einem geschätzten und überaus willkommenen Menschen in allen Bereichen von Kirche und Gesellschaft.
Die Totenvesper ist am Sonntag, 5. Februar, um 19.30 Uhr in der Propsteikirche. Die Beerdigungsmesse findet am Montag, 6. Februar, um 9 Uhr ebenfalls dort statt, anschließend ist die Beerdigung auf der Priestergruft des Hauptfriedhofes am Freigrafendamm.

























