Interview: RUB-Rektor Elmar Weiler über die nächste Runde der Exzellenzinitiative
BOCHUM Am 17. März wird die dritte Runde der Exzellenzinitiative des Bundes offiziell ausgeschrieben. Dass die Ruhr-Universität wieder teilnehmen wird, steht fest. Konzepte aus den ersten Runden hat man bereits erfolgreich umgesetzt. Rückblick und Ausblick wagte Rektor Elmar Weiler im Interview mit Max Florian Kühlem.
RUB-Rektor Elmar Weiler in seinem Büro. (Foto: Kühlem)
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Weiler: Unser Vorschlag für die erste Förderlinie, die "RUB Research School", wurde ja angenommen. Die Graduiertenschule mit 400 Doktoranden läuft seit 2006. Ansonsten musste man realistisch sein. In der Förderlinie "Spitzenuniversitäten" konnten wir kaum damit rechnen, erfolgreich zu sein. Intern war uns klar: Wir können froh sein, wenn wir in den Wettbewerb kommen. Die Uni litt am damaligen Image des Ruhrgebiets. Dass wir so weit gekommen sind, hat jedoch gezeigt, was wir können. Das Projekt Image-Polierung ist gelungen. Wie ist das Projekt Spitzenuniversität seitdem gediehen?
Weiler: Weil unsere Bewertung so gut war, sprangen das Land und die Stiftung Mercator ein. Mit zusätzlichen Eigenmitteln kamen 2007 40 Millionen Euro für Elemente des Zukunftskonzepts zusammen. Vier "Research Departments" wurden gegründet, dieses Jahr kommen noch die Bereiche Neurowissenschaft und Plasmaforschung dazu. Diese Forschungsabteilungen arbeiten sehr international, viele Nachwuchsforscherstellen konnten geschaffen werden. Außerdem wurden die Junior-Senior-Forschergruppen der Stiftung Mercator realisiert und das Applied Competence Cluster, das die Brücke zwischen Forschung und Industrie schlägt. Wie wird sich die Uni in der neuen Runde der Exzellenzinitiative aufstellen?
Weiler: Für die Graduiertenschule werden wir einen Fortsetzungsantrag stellen. In der Linie Exzellenzcluster werden wir mit vier Themen antreten, die aber noch nicht feststehen. Das Zukunftskonzept wird die logische Fortsetzung unserer erfolgreichen Arbeit sein: Wir verfolgen die Idee "Universitas", der Gemeinschaft der Forschenden und Lehrenden. Wir können mit flachen Hierarchien, Teamorientierung und sehr starken Elementen der Nachwuchsförderung punkten.
Das komplette Interview lesen Sie am Mittwoch in den Ruhr Nachrichten Bochum.
























