Musikertreff bezieht Kitsch-Bude: Saiten haben ein neues Zuhause
BOCHUM Wo früher Limo und Süßigkeiten über die Ladentheke gingen, sollen nun die Saiten schwingen: Weil der Kulturrat nicht genug Platz für den Musiktreff hatte, bezogen die Musiker nun eine "Zweigstelle" in der Kitsch-Bude.
Vorstand: Tach! Post! Der Zusteller macht ab nun wieder halt an der Kitsch-Bude. Dort eingezogen ist der Musikertreff Ruhr. Ihr Vorstand (v.l.n. r.): Achim Brüheim, Sandra Spenner und Chris T. Ian. (Foto: Josten)
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"Wir sind schon immer ein kommunikativer Treff für Akustik-Musiker gewesen", erklärt Achim Brüheim vom Vorstand. Bislang habe man sich in Kneipen getroffen und miteinander gespielt. Der Verein bietet z.B Workshops zu den Themen: Wie verbreite ich meine selbstkomponierte Musik? Sie lädt ein zu Treffen für Musiker, Wiedereinsteiger und Menschen mit Lust auf Akustik-Musik. Sie treffen sich zu Sessions und diskutieren alles, was das Thema beschert, jeden 1. Freitag im Monat ist offene Session. Geplant ist auch ein Projekt, um speziell junge Musiker zu fördern.
Ein Herz für Akkustik-Musik
Offen ist der Verein für jeden, dessen Herz an der Akustik-Musik hängt. Am Samstag nun Eröffnung der neuen Räume: "Als ehemalige Warte- und Kioskhalle ist die Bude schon immer ein kommunikativer Ort gewesen", sagte Brüheim. Nun werde diese Tradition weitergetragen und eine Basisstätte für Musiker eingerichtet. Wer sich einmal bei einer Session ausprobieren oder einfach nur spielen möchte, muss lediglich sein Instrument mitbringen. "Alle andere Technik haben wir hier."
Ein Platz für Musik
"Als wir die Kitsch-Bude für uns nicht nutzen konnte, haben wir nach Alternativen gesucht", erklärt Ilse Kivelitz aus dem Vorstand des Kulturrats, der das Gebäude bislang betrieben hat. "Wir hatten im Vorstand entschieden, dass wir die Räume gerne halten möchten." Dass der Musikertreff nun hier einzieht, gefällt ihr besonders, weil "wir Musik für sehr wichtig halten, aber im Kulturrat keinen Platz dafür stellen konnten." Die Künste sind vereint.
Nach den eröffnenden Worten folgten Noten: Etliche Musiker aus der Region hatten sich für den Auftakt-Tag als Interpreten auf der neuen Bühne angekündigt.

























