Stiftung Bochumer Symphonie: Spenden-Offensive soll drei Millionen beschaffen
BOCHUM Die Stiftung Bochumer Symphonie startet mit einer neuen Spenden-Offensive in das Jahr 2012. „30 Freunde … für Musik, für Kultur, für Bildung“ heißt die Kampagne, mit der bis Ende Mai 30 Großspender für das Musikzentrum gefunden werden sollen. Drei Millionen Euro fehlen der Stiftung.
Dr. Britta Freis ist die neue Geschäftsführerin Stiftung bochumer Symphonie/Musikzentrum Bochum. (Foto: Thomas Aschwer)
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Gestaffelt über drei Jahre werden jährlich Beträge zwischen 11.000, 33.000 und 99.000 Euro fällig. „Die Gespräche, die wir im Moment führen, sind sehr positiv gelaufen“, so Freis. Namen von Spendern nennt sie noch nicht. Im Januar will sie jedoch erste Sponsorenverträge präsentieren. Diese müssen die erste Rate sofort auf den Tisch legen, über die folgenden zwei Raten soll es eine Bürgschaft geben.
Heiße Phase im Mai
Bei allem Optimismus weiß auch Freis, dass die Zeit bis Ende Mai stressig wird. Vor allem die Woche, nach der das Preisgericht am 22. Mai – zwei Monate später als ursprünglich geplant – einen Entwurf für das Musikzentrum gekürt hat. Denn viele potenzielle Sponsoren warten ab – wollen zunächst sehen, wofür sie eigentlich spenden. „Das wird eine ganz heiße Phase“, sagt Freis. Bis zum 31. Mai muss sie die Gelder rechtssicher nachweisen.
Abschließende Abstimmung
Architekten haben dann knapp zwei Monate für ihre Entwürfe. In der Ratssitzung am 26. Juni soll die Politik abschließend über das Projekt abstimmen. Townsend ist zuversichtlich, dass über die zeitnahe Verwendung der EU- und Landesmittel dann noch verhandelt werden kann.

























