Haushalt: Streit zwischen Regierungspräsident und Stadt
BOCHUM Wie der Streit zweier Trotz-Jungen mutet der öffentliche Schlagabtausch zwischen Regierungspräsident Helmut Diegel und Stadtkämmerer Manfred Busch an. Beide beanspruchen die Wahrheit für sich. Für die Stadt Bochum ein Desaster.
Manfred Busch (Foto: Reichel)
- Arbeitsunfall beim Bochumer Verein 24-Jähriger in Transportwagen eingeklemmt
- Steven Sloane machte die Jahrhunderthalle zur doppelten Kathedrale Brücken von Bach nach Israel
- "Cyrano de Bergerac" Rohde hat die Nase vorn
- Bösch inszeniert "Die Ratten" Drama im Fantasie-Milieu
- Street-Artisten-Show Urbanatix trotzt der Schwerkraft
Denn seit der Verfügung des RP im Mai dieses Jahres herrscht Stillstand. Investitionen: Fehlanzeige. Einzig das Konjunkturpaket sorgt für ein paar Bauaufträge der öffentlichen Hand. Eine Sackgasse aus der Politik und Verwaltung schnellstmöglichst her aus kommen sollten. Nun neigt sich das Jahr dem Ende und mitunter sollen alle noch mal von vorn anfangen? "Das ist ein Tollhaus", fasst CDU-Fraktionschef Klaus Franz zusammen. Auch die eilig einberufene Sitzung des Ältestenrates konnte für ihn kein Licht in die dunkle Haushaltslage der Stadt bringen.
Alles offen gelegt
Manfred Busch hatte versucht den Fraktionschefs seine Position darzustellen. Man habe von Seiten der Stadt alles offen gelegt und im stetigen Kontakt zum Regierungspräsidenten gestanden.
Messlatte über 100 Millionen Euro
"Da gibt es offensichtlich erhebliche Kommunikationsprobleme", sagt Uwe Vorberg von den Linken. "Nicht nur zwischen Bochum und

























