Technische Fachhochschule: TFH-Studenten fürchten Fusion mit Hochschule Bochum
BOCHUM Eine Fusion der Technischen Fachhochschule (TFH) und Hochschule Bochum wird aktuell im NRW-Wissenschaftsministerium diskutiert. Jetzt meldet sich die Studierendenvertretung der TFH zu Wort. Mit der Warnung vor dem Ende der guten Studienbedingungen.
Die Technische Fachhochschule Georg Agricola. (Foto: TFH)
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350 Studenten unterschrieben Resolution
In einer Resolution, die bislang 350 Studierende unterschrieben haben, fordert der AStA unter anderem die Beibehaltung der Eigenständigkeit in Lehre, Forschung und Bildung und die Erhaltung der bestehenden Studiengänge samt Teilzeitstudiengängen, die man neben dem Beruf absolvieren kann.
RAG fördert nicht weiter
Hintergrund der Fusionspläne ist der Ausstieg eines Trägers der TFH, der RAG AG, die sich komplett aus der Bildung zurückziehen will. Den Löwenanteil der Finanzierung leistet allerdings schon jetzt das Land, das den Refinanzierungsvertrag noch im vergangenen Jahr unbefristet verlängerte.
Deshalb sieht TFH-Sprecher Stephan Düppe das Thema bisher gelassen: „Die Verhandlungen haben gerade erst begonnen, aber die Studierenden haben natürlich Recht damit, sich frühzeitig für den Erhalt der Strukturen einzusetzen.“
Hochschule will „Ressourcen bündeln“
Aus Sicht von Detlef Bremkens, Sprecher der Hochschule Bochum, sind ihre Ängste nicht komplett aus der Luft gegriffen: „Natürlich wird man nicht über Jahre hinaus zwei eigenständige Hochschulen unter einem Dach führen können.“
Für die Zeit nach den geburtenstarken Jahrgängen (Stichwort: Schulschließungen) müsse man darüber nachdenken, wie man Ressourcen bündeln kann. „Dann ist es gut, wenn man nicht als kleinste Hochschule dasteht.“ Doch Bremkens stellt klar: „Wir wollen uns die TFH nicht einverleiben, sondern gut zusammenarbeiten.“

























