Europäischer Filmpreis: The winner is... die Jahrhunderthalle
BOCHUM Die Jahrhunderthalle Bochum war bei der Verleihung des 22. Europäischen Filmpreises die erste Gewinner unter den vielen Stars, die sich in der großartigen Industriearchitektur bewundern umsahen.
Auf dem Roten Teppich: Burghart Klaußner.
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Babylonisches Stimmgewirr. Englisch, französisch, spanisch, dänisch, polnisch...und in allen Sprachen wurde die Jahrhunderthalle bewundert.
Die Verleihung des Europäischen Filmpreises brachte Europa nach Bochum. Und die Jahrhunderthalle hat sich in ihrer Wandlungsfähigkeit wieder einmal als Star erwiesen, der auch die internationalen Stars des Films beeindruckte: "The Winner is..."
Stolzer Goosen "Ich bin an der Alleestraße aufgewachsen. Das macht einen schon ein bisschen stolz", freute sich Frank Goosen über die vielen Menschen, die immer wieder nach oben zeigten und die Monumentalität der festliche gestalteten Halle lobten.Wandel zum kulturellen Zentrum
"Es ist allen schon klar, dass hier früher die Waffenschmiede Deutschlands war. Dass sich das in Kultur verwandelt, ist doch ein zivilisatorischer Fortschritt ", erzählte gut gelaunt Burkhart Klaußner von seinen Eindrücken. Für den Schauspieler war der Abend fast ein Heimspiel, ist er doch seit Jahren fest mit dem Schauspielhaus verbunden. "Ich freue mich total für Bochum", sagte er denn auch. Ein guter Abend war es für ihn persönlich: Gleich in zwei der nominierten Filme, "Der Vorleser", und der dreifach ausgezeichnete Haneke-Film "Das weiße Band", spielt er mit.
"Ein kurzweiliger Abend", lobte Sascha Hellen, der im März wieder zur Verleihung des Steiger Awards in die Jahrhunderthalle einladen wird: "Das macht Lust auf Kino". Auch RUHR.-2010-Chef Fritz Pleitgen fand nur lobende Worte für die Jahrhunderthalle und ist schon jetzt sicher: "In drei Jahren wollen die Veranstalter wiederkommen." "Dieser Ort ist ein Magnet", ergänzte GMD Steven Sloane, der wie die meisten Gäste den Dresscode "Black Tie" befolgt hatte.
Wenig Bochumer Mit Fidena-Chefin Annette Dabs, Kunstsammlerin Bettina Eickhoff, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Stadtplaner Eberhard Kröck, Roof Music-Chef Bernd Kowalzik und Bürgermeisterin Erika Stahl gehörte Sloane zu den wenigen Bochumern unter den 1400 Gästen. Wenig Fanauflauf auch am Roten Teppich. Welch Prominenz sich da in den Stadtmauern befand, haben die meisten Bochumer wohl gar nicht mitbekommen. W-m

























