Wiederbelebungs-Versuch: Zehnjähriger nach Eis-Einbruch weiter in Lebensgefahr
BOCHUM Ein zehnjähriger Junge ist am Freitagvormittag in Wattenscheid in Nähe der Weststraße in eine Eisfläche eingebrochen. Rettungskräfte mussten das Kind reanimieren, Taucher suchten nach weiteren Opfern.
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Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten drei Mitarbeiterinnen der Schule den Jungen bereits ans Ufer gerettet und begonnen, ihn wiederzubeleben. Die Einsatzkräfte übernahmen die Reanimierung, nach kurzer Zeit atmete waren wieder Atmung und Puls vorhanden.
Taucher-Einsatz
Eine Notärztin versorgte das Kind noch vor Ort weiter, bevor es ins Krankenhaus gebracht wurde. Zwei Seelsorger kümmerten sich im weiteren Einsatzverlauf um die Ersthelfer und die Angehörigen des Jungen.
Vorsichtshalber untersuchten zwei Taucher der Feuerwehr die anderen Bereiche des Teiches, um sicher zu gehen, dass sich nicht noch eine weitere Person unter der Eisfläche befand. Diese Suche verlief negativ und wurde um 14.45 Uhr beendet.
Keine Freigaben
Der Teich hat einen Durchmesser von 20 Metern und in der Mitte eine Tiefe von 1,80 Metern. Zum Zeitpunkt des Unglückes war der Teich nicht vollständig zugefroren, da eine Wasserfontäne in der Mitte des Teiches eine Fläche von circa 9 Quadratmetern eisfrei hielt.
Trotz der andauernden Kälte betonte die Stadt in der vergangenen Woche, dass keine Eisflächen freigegeben werden und die Gefahr von Unfällen nach wie vor groß ist.

























