Prozessauftakt am Landgericht: Zivi im Dienst festgenommen - Raubvorwürfe
BOCHUM Er soll mit einem Küchenmesser bewaffnet gewesen sein - die Klinge 30 Zentimeter lang. Damit soll ein 25-jähriger Bochumer laut Staatsanwaltschaft zwei Männer überfallen haben – einmal in Hiltrop, einmal in Hamme. Mittwoch begann vor dem Landgericht der Prozess.
Der 42-Jährige erhielt eine Haftstrafe von zehn Monaten ohne Bewährung, die 24-jährige eine Haftstrafe von sechs Monaten auf Bewährung. (Foto: dpa)
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Gleiche Beute
Daraufhin habe dieser ihm sein Portemonnaie mit 80 Euro gegeben. Seine weitere Beute: ein Handy und der Roller des Opfers. Nur sechs Tage später soll er erneut zugeschlagen haben. Dieses Mal gegen neun Uhr morgens, angeblich erneut mit dem Küchenmesser.
Als sein Opfer versucht habe sich zu wehren, habe der Angeklagte es verletzt, so die Staatsanwaltschaft (Schnittwunde an der Hand). Die Beute des 23-Jährigen soll erneut aus einem Handy und einer EC-Karte bestanden haben.
Mehrfach vorbestraft
Der Angeklagte habe den Mann gezwungen, 200 Euro abzuheben. Dabei, so heißt es, habe er sich die Geheimzahl gemerkt und später noch einmal 400 Euro abgehoben. Der 23-Jährige ist bereits mehrfach vorbestraft. Unter anderem wegen versuchten Diebstahls in besonders schweren Fällen.
Er hatte unter anderem versucht, in eine Kanzlei, eine Tankstelle und einen Drogeriemarkt einzubrechen. Zurzeit sitzt er in Untersuchungshaft. Ihm drohen über fünf Jahre Haft. Zu den Vorwürfen hat er sich noch nicht geäußert.

























