Haus Michael: Zwischenbilanz: Studentenwohnheim zur Hälfte nicht bewohnbar
BOCHUM Nach dem verheerenden Brand im Studentenwohnheim Haus Michael an der Laerholzstraße am vergangenen Donnerstag kommt das gesamte Ausmaß des Schadens in kleinen Schritten ans Tageslicht.
Feuer im Studentenwohnheim Haus Michael an der Laerholzstraße. (Foto: Benedikt Reichel)
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- 72 der insgesamt 180 Wohnungen des Hauses Michael sind derzeit nicht bewohnbar. Unter anderem sind Abwasserleitungen durchgeschmolzen. „Wenn sich oben einer die Hände wäscht, wird es unten nass“, beschreibt Kuriewicz die Situation.
- Sportraum, Leseraum, Konferenzraum und Clubraum im Flachbau zwischen den beiden Wohnheimtürmen sind komplett zerstört. Genau hier wütete das Feuer in einer Zwischendecke.
- Lediglich die Kapelle und der Speiseraum, die sich ebenfalls im Zwischenbau befinden, sind bis auf eine dicke Rußschicht unbeschädigt.
- Der „große Klotz“, der größere der beiden Wohnheimtürme ist bewohnbar und wurde von der Feuerwehr noch am Abend des Brandes freigegeben. Der kleinere Turm darf zumindest betreten werden, um Gegenstände aus den Zimmern zu holen. Die Sanierungsarbeiten werden wahrscheinlich mindestens zwei Monate dauern.
- Einsturzgefahr besteht nach Angaben des Heimleiters Gerhard Kuriewicz nicht.
- Die Höhe des Schadens kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Fotostrecke Feuer an der Laerholzstraße
Hilfsangebote von anderen Studentenwohnheimen gibt es. „Der Wille ist da“, sagt Gerhard Kuriewicz erfreut und schränkt dann aber ein: „Die Möglichkeiten sind jedoch begrenzt. Zu Beginn des Wintersemesters sind alle fast ausgebucht.“
Bislang einzige Gute Nachricht: Die ersten Handwerker waren bereits im Haus. Über den aktuellen Fortschritt bei der Sanierung des Wohnheims informiert Kuriewicz auf der Homepage von Haus Michael.



























