FIFA U20-Frauen-WM: Eine unschlagbare Beziehung
BOCHUM. Die U20-Frauen des DFB und die Fußballfans in Bochum gehen in diesen Tagen eine unschlagbare Beziehung ein. Drei Spiele mit deutscher Beteiligung gab es - dreimal wurden klare Siege gefeiert. Der jüngste am Samstag beim 2:0 im Viertelfinale gegen Nordkorea.
Trainerin Maren Meinert und ihre Spielerinnen bilden ein Erfolgsteam. (Foto: Lukas)
Fast 60 000 Zuschauer haben die bisherigen drei WM-Auftritte der jungen DFB-Fußballerinnen verfolgt. Eine Zahl, mit der selbst Optimisten nicht zu rechnen gewagt hatten. Unmittelbar nach Spielschluss bildeten sich am Stadion schon wieder Schlangen an den Kassen, weil sich begeisterte Zuschauer bereits Tickets für die Halbfinal-Begegnung sichern wollten.
"Es ist für uns alle ein unglaubliches Gefühl, von so vielen Zuschauern unterstützt zu werden", erzählte Sylvia Arnold, die Torschützin zum 2:0-Endstand. Zwar haben nahezu alle Spielerinnen Bundesliga-Erfahrung, doch in ihren Liga-Begegnungen spielen die Frauen selten einmal vor mehr als 3000 Zuschauern.
Die am Samstag offiziell gezählten 16 946 Besucher sahen eine weitgehend dominierend auftretende deutsche Mannschaft, die den Nordkoreanerinnen auch in physischer Hinsicht überlegen war. Die Asiatinnen wussten sich oft nur mit überhartem Einsatz zur Wehr zu setzen. Die Ampelkarte für deren Offensivkraft Mi Gyong Choe in der 53. Minute musste die wenig überzeugend auftretende Schiedsrichterin Silvia Reyes (Peru) fast zwangsläufig zeigen.
Die Mannschaft von DFB-Trainerin Maren Meinert verpasste in der zweiten Spielhälfte einen noch höheren Sieg, spielte aber im Gefühl des sicheren Sieges nicht mehr jeden Vorstoß konsequent aus oder verfehlte das Ziel nur knapp. Nordkoreas Trainer Kwang Sok Choe bedankte sich artig: "Das war ein wichtiges Spiel für uns, in dem wir von Deutschland viel gelernt haben."













