Elf Kolpingfamilien beteiligt: Aktion Rumpelkammer war wieder ein Erfolg
CASTROP-RAUXEL Ihre Schränke haben die Castrop-Rauxeler am Samstag entrümpelt und ihre alte Kleidung an der Straße abgestellt. Doch nicht etwa, um sie wegzuschmeißen, sondern um sie der Aktion Rumpelkammer zu spenden.
Aktion Rumpelkammer auf Schwerin: Die Mitglieder der Kolpingfamilie St.Franziskus sammelten viele Kleidersäcke ein. (Foto: Engel)
50.000 Säcke waren verteilt worden
50.000 Säcke wurden in den letzten Wochen an die Haushalte im gesamten Stadtgebiet von Castrop-Rauxel verteilt. Die sollten die Spender dann befüllen und gut sichtbar an die Straße stellen. Und das taten viele hilfsbereite Menschen auch.
Knapp 200 Mitglieder aus elf Kolpingfamilien sammelten für die Aktion Rumpelkammer, die zum 45. Mal stattfand, Decken, Bettwäsche, Schuhe, Gürtel und Kleidung ein.
Großteil kann vermarktet werden
Die meisten der aussortierten Altkleider können wieder fachgerecht vermarktet werden, erklärt Markus Balz: „Diesmal ist der Anteil der wieder verwertbaren Kleidung sehr hoch. Knapp 50 Prozent können in Secondhand-Läden noch verkauft werden. Der Rest wird dann zu Putzlappen, die ebenfalls verkauft werden können. Ein verschwindend geringer Anteil ist nicht mehr zu gebrauchen und wird dann weggeschmissen.“
Der Erlös kommt in diesem Jahr der Familienbildung zugute, um besonders kinderreiche Familien zu unterstützen. Ein anderer Teil des Erlöses geht an verschiedene Projekte in den Partnerländern Mexico, Honduras, Dominikanische Republik und Costa Rica. Max Rolke















