Kritik an Petra Glöß: Aus für Grüner Weg und Harkortschule besiegelt
CASTROP-RAUXEL Das Aus für die beiden Grundschulen Friedrich-Harkort-Schule in Merklinde und Grüner Weg in Obercastrop ist endgültig besiegelt. Und von Seiten der SPD gibt es in diesem Zusammenhang heftige Kritik an der Beigeordneten Petra Glöß.
Die Grundschule Grüner Weg in Obercastrop. (Foto: Regener)
Wörtlich heißt es in dem entsprechenden Schreiben: „Wir weisen darauf hin, dass (...) das Anmeldeverfahren für Schulanfängerinnen und Schulanfänger bis spätestens 15. November abzuschließen ist. Ausnahmen hiervon sind rechtlich nicht vorgesehen.“ Schuldezernentin Petra Glöß hatte aufgrund massiver Elternproteste in der letzten Schulausschusssitzung vom 26. Januar beiden bedrohten Teilstandorten mit weiteren Anmeldeterminen eine neue Chance eröffnet. Daraufhin hatte die Harkortschule bereits drei Termine bekannt gegeben, bei der Cottenburgschule kam es dazu nicht mehr.
Auch Beisenherz kritisiert Glöß
"Lösung nicht angemessen"
Diese Lösung lehnen jedoch sowohl Glöß als auch Rot-Grün ab. Wörtlich erklärte Glöß am Vormittag in einer Stellungnahme: „Angesichts der geringen Nachfrage nach dem jeweiligen Teilstandort ist diese Lösung aber nicht angemessen. Nach dem Willen der Mehrheit des Rates sollen Grundschulen zweizügig sein, um nachhaltig Qualität zu sichern. Ohne Nachfrage nach dem Teilstandort zwei Züge an zwei Standorten zu bilden, würde einem solchen Grundsatz zuwider laufen.“















