Auszeichnung: Castrop-Rauxel zur "fairtrade"-Gemeinde ernannt
CASTROP-RAUXEL Jetzt ist es offiziell: Castrop-Rauxel ist seit 2. November eine von fünf "fairtrade"- Städten in Deutschland.
Musikalisch und tänzerisch beeindruckte die Trommelgruppe Naeme.
Bereits seit einem Ratsbeschluss von 1993 bekennt sich die Stadt zum Fairen Handel. Mit dem Beschluss gegen ausbeuterische Kinderarbeit, dem fairen Einkaufsflyer, der Aktion "Castrop-Rauxel trinkt fair" und der Unterschrift unter die Magna Charta 2010 sowie der jährlichen Veranstaltungsreihe "Faire Woche" hat sich der faire Handel in Castrop-Rauxel durchgesetzt.
Lob bekam das Aktionsbündnis "Fairer Handel" in Castrop-Rauxel, das im Rathaus durch Bernhard Lammers vom Bereich Stadtentwicklung betreut wird, auch von der TransFair Geschäftsführung. Dieter Overath stellte heraus, dass die Rosen aus Ostafrika, nicht nur schön und fair seien, sondern durch den Verzicht auf Treibhäuser sogar eine positive Ökobilanz hätten.
Kaffee statt Koka
An die faire Jeans, die Schokolade aus Ghana, den Tee aus Indien und den Kaffee aus Lateinamerika knüpfte Schauspieler Andreas Pekelsen gekonnt an. Mit einem ausdrucksvollen Ausschnitt aus dem Theaterstück "Kaffee statt Koka" nahm er die rund 120 Gäste mit auf eine Reise nach Kolumbien und servierte belebenden Kaffee.
Musikalisch und tänzerisch beeindruckte die Trommelgruppe Naeme und machte die Urkundenverleihung zum mitreißenden Fest.















