JVA Meisenhof: Drogenspürhunde für NRW-Gefängnisse
CASTROP-RAUXEL Annis Spürnase soll die Drogen stoppen. Die belgische Schäferhündin wird seit kurzem zum Drogenspürhund ausgebildet. Ihr Einsatzgebiet ist ab dem Frühjahr die JVA Meisenhof.
Die nordrhein-westfälische Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (l) begrüßt die belgische Schäferhündin Anni und die Hundeführerin Christiane Eickelmann-Stockel. (Foto: dpa)
Bislang haben bei Bedarf Rauschgiftspürhunde der Polizei oder des Zolls in den nordrhein-westfälischen Haftanstalten auf dem Wege der Amtshilfe geschnüffelt. Diesen Job sollen demnächst Anni, Gina, Irma und Maja übernehmen. Bis dahin müssen sie allerdings noch allerlei über Drogen lernen – vor allem ihre jeweiligen Gerüche.
Schokokeks als Drogenversteck
Die Hundeführer, eine Frau und drei Männer, sind allesamt im Justizvollzug tätig. Sie haben sich freiwillig für die Aufgabe gemeldet. Auch sie müssen lernen. Dazu gehört Basiswissen über Hunde. Wie reagieren sie in bestimmten Situationen, was macht ihnen Angst?
Offenbar werden die Drogen meist in kleinsten Mengen in die Vollzugsanstalten geschmuggelt und sind dahier schwer zu ermitteln. Ein beliebtes Versteck sind etwa doppellagige Schokokekse. Auch Drogen, die Häftlinge bei ihrer Rückkehr von Ausgang oder Urlaub im Körper verstecken, sind schwierig zu entdecken.















