Casting-Show: Fanel Cornelius will "Voice of Germany" werden
CASTROP-RAUXEL Fanel Cormelius, der 36-jährige Deutsch-Rumäne aus Castrop-Rauxel, möchte "The Voice of Germany" werden. Bis zur Jury hat er es schon durch die Castings geschafft. Am Freitag können die Fernsehzuschauer sehen, was Xavier Naidoo, Rea, Nena und BossHoss über ihn denken.
Fanel Cornelius macht bei "The Voice of Germany" mit. (Foto SAT.1/ProSieben/Richard Huebner)
Musik statt Militär
Bereits mit zehn Jahren nahm er Akkordeonunterricht, später erweiterte er sein Repertoire um Keyboard und Gesang und feierte mit seiner ersten Band „Paradise“ als 16-Jähriger in seinem Heimatland bereits beachtliche Erfolge. Zwar liebäugelte Fanel nach dem Abitur 1993 zunächst mit einer Militärkarriere, doch als er die Aufnahmeprüfung in einer Elite-Akademie knapp verfehlt hatte, schwenkte er ganz auf die Musik um. „Das war vielleicht mein Schicksal“, blickt er heute auf die Zeit zurück.
Eigenes Tonstudio
1997 führte ihn die Liebe in die Europastadt, der er bis heute – im Gegensatz zu seiner damaligen Freundin – treu geblieben ist. „Ich habe mich sofort verliebt in Castrop-Rauxel und bin jetzt frisch eingebürgert. Vielleicht reicht‘s ja noch einmal irgendwann zum Ehrenbürger“, scherzt der Mittdreißiger, dessen Markenzeichen die Schiebermütze und der Dreitagebart sind. In Habinghorst besitzt er mittlerweile ein eigenes Tonstudio und ein eigenes Label.
Hoffnung auf den Durchbruch
Dass er jetzt ganz groß rauskommen kann, macht ihn glücklich und stolz. „Bislang habe ich lokal und regional auf mich aufmerksam gemacht. National habe ich den Durchbruch noch nicht geschafft. Deshalb ist das Format ,Voice of Germany´ natürlich ein Knaller für mich“, freut sich Cornelius. Inzwischen konzentriert er sich ganz auf seine Solokarriere: „Es ist besser, wenn ich meine ganze Energie in mich reinstecke. Ich glaube an meine Chance“, zieht er abschließend Bilanz.















