CDU-Bürgeranhörung: Hillebrand-Schule: Zusammenarbeit nur mit FNR
ICKERN Die Franz-Hillebrand-Hauptschule in Ickern kämpft weiter um ihre Eigenständigkeit am Standort Uferstraße - sieht sich im Falle ihrer Auflösung aber klar und alternativlos an der Seite der Fridtjof-Nansen-Realschule (FNR).
Volles Haus: Etwa 80 Teilnehmer kamen zur CDU-Bürgerversammlung in der Agora. (Foto: Michael Fritsch)
Eine Kooperation mit der Janusz-Korczak-Gesamtschule oder der Schiller-Hauptschule in Castrop lehnen Eltern und Schüler hingegen ab. Das ist die zentrale Botschaft, die sich am Dienstagabend auf der von der CDU organisierten Bürgeranhörung herauskristallisierte.
"Hillebrand-Mutter" Petra Lückel mahnte wiederholt zu Realismus im Hinblick auf die Zukunft der Hauptschule: "So gerne ich den Standort hier halten würde: Auf Dauer ist die gute Qualität dort in Gefahr", erklärte sie im Hinblick auf sinkende Schülerzahlen. Andere Teilnehmer sahen darin eine Folge gezielt verbreiteter Informationen über das bevorstehende Ende der Schule.
Gemeinsamkeit: Unterschiede erhalten
Vertreter der Fridtjof-Nansen-Realschule, wie die Schulpflegschaftsvorsitzende Edda Koch und Schulleiter Alfred Horn, bekundeten zwar ihren Respekt für die Wertschätzung ihrer Schule, stellten aber gleichzeitig klar, dass sie sich ihr Profil als Realschule nicht verwässern lassen wollten.
So sagte Horn in Richtung CDU: "Ich bin davon überzeugt, dass es zwischen Haupt- und Realschule eine starke Gemeinsamkeit gibt: Beide wollen wie bisher in ihrer Gliederung erhalten bleiben."















