Standortsuche: Ikea hat Fläche zwischen A42 und B235 im Visier
CASTROP-RAUXEL Vor vielen Jahren geisterte ein Ikea-Plan für den Stadtmittelpunkt durch den Kopf des legendären FDP-Chefs Anton Hüllenkremer. Daraus wurde nichts. Jetzt interessiert sich das schwedische Unternehmen für das Areal, das unter dem Namen „Xscape-Fläche“ in die Stadtgeschichte eingegangen ist.
Deutschland ist mit 15 Prozent des Umsatzes wichtigster Einzelmarkt für das Möbelhaus mit schwedischen Wurzeln. Foto: Stephanie Pilick (Foto: dpa)
Um Geld und Arbeitsplätze geht‘s jetzt wieder. Die Rede ist von 400 Arbeitsplätzen und einer Gewerbesteuereinnahme von einer Million Euro im Jahr. Nicht nur angesichts der Haushaltslage ein dickes Pfund, wie es hinter den Kulissen heißt. Kommt Ikea wirklich? Offiziell bestätigte Stadtpressesprecherin Maresa Hilleringmann am Freitag, dass das Möbelhaus die Stadt angesprochen habe. Und zwar auf der Suche nach einem neuen Standort an der Autobahn A 42. Hilleringmann: „Es geht nicht gezielt um Castrop-Rauxel, sondern um einen Standort an der A 42.“ Die Stadt, so Hilleringmann, überlege jetzt, ob es geeignete Flächen gebe. Dass das Xscape-Gelände dabei eine Rolle spielt, wollte Hilleringmann nicht bestätigen.
Eine von mehreren Optionen
Xscape-Fläche auf einer größeren Karte anzeigen















