Kampf um Notfallpraxis: Junge Türken unterstützen die CDU-Senioren
CASTROP-RAUXEL Die Mobilisierung der Bevölkerung für den Erhalt der Notfall-Praxis am Rochus-Hospital zieht immer weitere Kreise: Jetzt wirbt auch eine Gruppe von vier jungen Türken mit Unterschriftenlisten bei ihren Landsleuten für dieses Ziel.
Die Berufsschüler sammeln Unterschriften bei Landsleuten. (Foto privat)
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Unterschriftensammlung
Die vier sammeln Unterschriften mit Listen in türkischer Sprache bei ihren Landsleuten zu Hause, in Moscheen und türkischen Läden. „Das ist stark!“, fand auch ihre Lehrerin und stellvertretende CDU-Chefin Marlies Graeber, anerkennende Worte.
Benda versicherte, dass die SU auch nach der Absage der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) an den Standort Castrop-Rauxel ihren Kampf unvermindert fortsetzen werde. „Es besteht immer noch die Chance für einen Erhalt“, ist sich der Frohlinder Christdemokrat sicher.
Auf nach Ickern
Deshalb werde seine Organisation nach dem großen Erfolg auf dem Castroper Marktplatz im Februar morgen in einer Woche, also am Freitag, 26. März, von 10 bis 12.30 während des Markttages in Ickern bei der Konditorei Auffenberg mit einem Unterschriftenstand präsent sein. „Die Bevölkerung will die Notfallpraxis am Rochus-Hospital erhalten. Deshalb kämpfen auch wir weiter um den Erhalt. Das Ergebnis von mittlerweile fast 6000 Unterschriften gibt uns recht“, gibt sich Benda nach wie vor kämpferisch.
Mit Nachbarstadtteilen
Erneut bringt er den bereits bei der KVWL vorgetragenen Alternativvorschlag ins Spiel: Castrop-Rauxel, ergänzt durch den Dortmunder Westen und Bochum-Gerthe wird zu einem Notfallbezirk von 146 000 Einwohnern zusammengefasst. „Dazu passt, dass die Bewohner aller dieser Stadtteile direkt eine Busverbindung bis zum Notfall-Standort nutzen können“, fügt Benda hinzu.
















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[Foto: Dieter Menne, RN
Datum: 09.08.2011] Mobiler Reporter Nico Drimecker / Verlag /
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