Riad: Kunst-Ausstellung von Vera Eisberg
HENRICHENBURG Satte Farben und beeindruckende Gesichter im Großformat: Die Bilder von Vera Eisberg passen hervorragend ins verspielte Riad. Dort gibt's Sonntag, 20. März, eine Premiere.
Riad-Chef Tarik Sealiti und die aus Becklem stammende Künstlerin Vera Eisberg (Foto: Schlehenkamp)
30 Bilder
Rund 30 Bilder hat die 45-Jährige im Gepäck, als sie Dienstag im Riad Station macht, um zu gucken, wo die Bilder am besten wirken. Und sie macht erst mal ein dickes Kompliment: "Das ist so schön hier, es gefällt mir richtig gut – auch für meine Bilder."
Der Kontakt zu Sealiti kam über Norbert Sümpelmann und den RVR zustande. Während der Vernissage am Sonntag um 11 Uhr spricht Kulturdezernent Michael Eckhardt. Die Stadt mischt nämlich auch mit, das Kulturbüro unterstützt die Ausstellung, nachdem es im Kulturhauptstadtjahr auch einige kulturelle Highlights im Riad und an der Wartburginsel gab.
Spende an Hilfswerk
20 Prozent der Einnahmen aus der Gastronomie während der Vernissage und der verkauften Bilder während der Ausstellung, die bis zum 1. Mai läuft, gehen als Spende an das Rotary Hilfswerk in unserer Stadt, die das Geld in ein Projekt zur musikalischen Förderung von Kindern und Jugendlichen in Castrop-Rauxel stecken möchte.
Vera Eisberg hat die Liebe einst nach Frankreich verschlagen, mittlerweile ist sie zu Hause in Kehl am Rhein – ganz in der Nähe Straßburgs, wo sie sich intensiv ihrer Leidenschaft, der Malerei, widmet. Studiert hat sie Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in München. Bei ihrer ersten Ausstellung 1997 in Frankreich wurde sie mit dem „Großen Preis von Gimont“ beim "Salon des Artistes de France" geehrt. Weitere Auszeichnungen und natürlich Ausstellungen folgten. Wie heißt das Bild, das eine Frau und einen Mann zeigt? "Mit Titeln habe ich es nicht so", lacht Vera Eisberg, "dann legt man den Betrachter schon so fest."
Einlass zum begleitenden Brunch ist um 10 Uhr, die Vernissage endet gegen 17 Uhr.















